StartBad KreuznachDiakonie Kliniken Bad Kreuznach strukturieren Notfallversorgung neu

Diakonie Kliniken Bad Kreuznach strukturieren Notfallversorgung neu

Umbau für wachsendes Patientenaufkommen läuft

Das Zusammenwachsen der Diakonie Kliniken Bad Kreuznach erreicht die nächste wichtige Etappe. Nach den Strukturveränderungen im Mai steht nun die nächste große Zentralisierung an: Ab dem 15. Juni 2026 werden sämtliche Leistungen der Unfallchirurgie zentral am Standort in der Ringstraße 64 erbracht. Durch diese engere Verzahnung der Teams soll die medizinische Versorgung von Patienten mit Unfallverletzungen, Knochenbrüchen sowie schweren Arbeits-, Wege- und Schulunfällen in der Region nachhaltig optimiert werden.

Unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Frank Hartmann entsteht in der Ringstraße eine hochmoderne, zentrale Anlaufstelle. Den Bereich der Gelenkchirurgie übernimmt Dr. Volker Hertel. Als zertifiziertes Regionales Traumazentrum und Teil des Traumanetzwerks Mainz-Rheinhessen bietet die Klinik eine spezialisierte Versorgung rund um die Uhr. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auch auf der Behandlung von verletzten Kindern sowie älteren Menschen.

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Wer muss ab 15. Juni wohin? Die Notaufnahmen der Diakonie Kliniken Bad Kreuznach

Mit der räumlichen Zusammenführung der Fachabteilungen der Diakonie Kliniken Bad Kreuznach wird auch die Notfallversorgung strikt nach medizinischen Schwerpunkten aufgeteilt. Ziel ist es, Patienten schneller der optimal ausgestatteten Abteilung zuzuführen.

1. Standort Ringstraße 64: Chirurgische Notfälle & Herzbeschwerden

Ab Mitte Juni ist die Ringstraße die exklusive Anlaufstelle für alle chirurgischen und unfallbedingten Notfälle. Hierzu zählen:

  • Knochenbrüche, schwere Prellungen und akute Gelenk- oder Sportverletzungen

  • Schnitt-, Riss- und Platzwunden

  • Verletzungen nach Verkehrs-, Arbeits- oder Schulunfällen

Zudem werden Patientinnen und Patienten mit akuten Brustschmerzen oder Verdacht auf Herzprobleme weiterhin in der Ringstraße behandelt, da dort die kardiologische Fachabteilung und die Herzkatheterlabore direkt angeschlossen sind.

2. Standort Mühlenstraße (ehemals St. Marienwörth): Internistische Notfälle

In der Mühlenstraße bleibt eine spezialisierte internistische Notfallversorgung bestehen. Hier werden Patienten mit folgenden Beschwerden versorgt:

  • Akute Bauchschmerzen, Magen-Darm-Erkrankungen und Infekte

  • Stoffwechselentgleisungen (z. B. bei Diabetes)

  • Neurologische Symptome wie plötzliche Sprachstörungen oder Lähmungserscheinungen (Verdacht auf Schlaganfall)

Sicherheit für Unschlüssige: Sollten Sie unsicher sein, welcher Standort der richtige für Ihre Beschwerden ist, erfolgt in beiden Häusern eine ärztliche Ersteinschätzung. Falls nötig, wird ein unmittelbarer, interner Patiententransport an den jeweils anderen Standort organisiert.

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Großbaustelle für die Zukunft der Gesundheitsversorgung

Hintergrund der Umstrukturierung ist der Zusammenschluss der beiden Krankenhäuser. Da die Häuser der Diakonie Kliniken Bad Kreuznach nur rund 1.000 Meter voneinander entfernt liegen, gelten sie rechtlich als eine Einheit. Die gesetzlichen Vorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) erlauben in diesem Fall nur eine einzige Zentrale Notaufnahme, die dauerhaft in der Ringstraße etabliert wird.

Um dem enormen Patientenaufkommen von rund 50.000 Notfällen pro Jahr gerecht zu werden, wurde das Erdgeschoss in der Ringstraße bereits um zusätzliche Behandlungsplätze und eine neue Anmeldung erweitert. Bis Ende des Jahres 2026 folgen weitere Großprojekte: Die Notaufnahme wird auf bis zu 24 Behandlungsplätze, drei Schockräume und eine Überwachungsstation ausgebaut. Zudem entsteht eine moderne, überdachte Anfahrt, an der bis zu sieben Rettungswagen gleichzeitig Patienten wettergeschützt übergeben können.

Was Patientinnen und Patienten der Diakonie Kliniken Bad Kreuznach jetzt wissen müssen:

Wo befindet sich die Unfallchirurgie künftig?

Ab dem 15. Juni 2026 befindet sich die Unfallchirurgie ausschließlich am Standort Ringstraße 64, 55543 Bad Kreuznach

Was wird dort behandelt?

Alle unfallchirurgischen Notfälle und Verletzungen, zum Beispiel:

  • Knochenbrüche
  • Schnitt- und Platzwunden
  • Verletzungen nach Arbeits-, Schul- oder Verkehrsunfällen
  • Sportverletzungen
  • stationäre unfallchirurgische Behandlungen
  • BG-Sprechstunden

Wohin bei welchen Beschwerden?

Ringstraße 64: Knochenbrüche, Wirbelsäulenverletzungen, Schnittverletzungen, Brustschmerzen, Herzbeschwerden, Schwangerschaftsbeschwerden

Mühlenstraße 39: Bauchschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Diabetesprobleme, Verdacht auf Schlaganfall

Was gilt bei Unsicherheiten?

In beiden Notaufnahmen erfolgt weiterhin eine ärztliche Ersteinschätzung. Falls notwendig, wird die Weiterbehandlung am jeweils spezialisierten Standort organisiert

Wohin außerhalb der Praxiszeiten?

Für nicht lebensbedrohliche Beschwerden ist der Ärztliche Bereitschaftsdienst unter Tel. 116117 erreichbar. Die Bereitschaftspraxis im EG des Krankenhauses in der Ringstraße ist Mittwoch (14-22 Uhr), Freitag (16-22 Uhr) sowie Samstag, Sonntag und an Feiertage (9-22 Uhr) geöffnet.

Im lebensbedrohlichen Notfall ist der Rettungsdienst unter 112 zu alarmieren.

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