Paukenschlag in der Wrestling-Welt: WWE Hall of Famer Mick Foley vollzieht eine spektakuläre Karrierewende und feiert am kommenden Wochenende sein Debüt für den Rivalen All Elite Wrestling (AEW). AEW-Präsident Tony Khan machte die Verpflichtung der Hardcore-Legende offiziell – ein Coup, der die Wrestling-Landschaft im Frühjahr 2026 ordentlich durchschüttelt.
Rückkehr ins Fernsehen: Co-Moderator bei „Double or Nothing“
Tony Khan verkündete via X (ehemals Twitter), dass Mick Foley bei der anstehenden Großveranstaltung „AEW Double or Nothing“ am 24. Mai 2026 im Louis Armstrong Stadium in Flushing Meadows (Queens, New York) eine zentrale Rolle einnehmen wird. Der Hardcore-Veteran wird gemeinsam mit Renee Paquette die einstündige „Buy In“-Pre-Show moderieren.
Für Foley schließt sich damit auch ein Kreis, da er auf den Sendern des Netzwerks einst als „Cactus Jack“ bei der WCW Berühmtheit erlangte. Die Pre-Show startet in der Nacht auf Montag (25. Mai) um 1:00 Uhr deutscher Zeit und wird kostenlos auf YouTube sowie über HBO Max und Amazon Prime ausgestrahlt, bevor um 2:00 Uhr der eigentliche Pay-per-View beginnt.
Kurz nach Khans Posting meldete sich auch Foley selbst euphorisch auf Instagram und Facebook zu Wort: „FOLEY IS ALL ELITE!“, schrieb die Legende und betonte, wie sehr er sich auf das großartige AEW-Roster und das Wiedersehen mit Tony Khan freue. Die beiden verbindet eine alte Geschichte: Laut Foley trafen sie sich bereits im Jahr 2011 – fast ein Jahrzehnt vor der AEW-Gründung – zu einem privaten Mittagessen.
Politischer Hintergrund: Darum kehrte Foley der WWE den Rücken
Dass dieser Wechsel überhaupt möglich wurde, liegt an einer tiefgreifenden Trennung zwischen Foley und seinem langjährigen Arbeitgeber WWE. Bereits im Dezember 2025 hatte die Wrestling-Ikone öffentlich angekündigt, den sogenannten „WWE Legends“-Vertrag nicht verlängern zu wollen.
Hintergrund für den endgültigen Bruch im Mai 2026 ist die enge Verflechtung zwischen dem WWE-Mutterkonzern TKO und der US-Regierung unter Donald Trump. Insbesondere umstrittene Äußerungen Trumps zum Tod des Hollywood-Regisseurs Rob Reiner brachten das Fass für Foley zum Überlaufen. Mit dem Auslaufen seines Vertrags im Mai war der Weg frei für das Engagement beim Konkurrenten. Dass sein Debüt nun in Queens und damit in unmittelbarer Nachbarschaft zu Foleys Heimat Long Island stattfindet, verleiht dem Moment zusätzliche Symbolkraft.
Vertragsstatus offen – Droht Ärger mit MJF?
Obwohl Foley die berühmten Worte „All Elite“ nutzt, ließen sowohl er als auch Tony Khan die genauen Details der vertraglichen Vereinbarung offen. Es ist unklar, ob es sich um einen festen Vollzeitvertrag oder zunächst um einen zeitlich begrenzten Deal handelt.
Für reichlich Zündstoff im Vorfeld sorgt derweil AEW-Topstar MJF. Dieser hatte sich in der „Helwani Show“ extrem abfällig über die Gerüchte rund um eine Foley-Verpflichtung geäußert. Da MJF bei „Double or Nothing“ in einem hochbrisanten „Title vs. Hair“-Match gegen Darby Allin antritt, spekulieren Fans und Experten bereits eifrig: Gut möglich, dass die kritischen Worte des Strowman-Verächters zu einer direkten Konfrontation mit der Hardcore-Legende vor den Kameras führen. Spannend wird es am Sonntagabend allemal.





