Eine Routine-Streifenfahrt endete in der Nacht von Sonntag auf Montag (23.03.2026) in einer gefährlichen Verfolgungsjagd. Ein 21-jähriger Autofahrer versuchte, sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen, und raste dabei mit lebensgefährlicher Geschwindigkeit durch Mainz und baute schließlich einen Unfall in Mombach.
Fluchtversuch mit extremem Tempo und Unfall in Mombach
Gegen 23:20 Uhr fiel einer Streife der Polizei Mainz ein Autofahrer auf, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch die Hauptstraße fuhr. Als die Beamten das Fahrzeug für eine Kontrolle stoppen wollten, gab der Fahrer Gas. In der Spitze beschleunigte der junge Mann sein Fahrzeug auf bis zu 150 km/h innerhalb des Stadtgebiets, um die verfolgenden Beamten abzuschütteln.
Kollision in der Liebigstraße
Die Flucht fand an der Kreuzung Körnerstraße/Liebigstraße ein jähes Ende. Beim Abbiegen verlor der 21-Jährige aufgrund des enormen Tempos die Kontrolle über den Wagen. Das Fahrzeug schoss über die Fahrbahn, kollidierte frontal mit zwei Straßenschildern und kam schließlich auf einem Grünstreifen zum Stehen.
Glücklicherweise wurde der Fahrer bei dem Unfall in Mombach nicht verletzt und auch andere Verkehrsteilnehmer kamen laut Polizei nicht zu Schaden.
Liste der Delikte: Kein Führerschein, Drogen und „geliehenes“ Auto
Bei der anschließenden Kontrolle kam die ganze Serie an Gesetzesverstößen ans Licht: Der 21-Jährige besitzt keinen gültigen Führerschein und das Fahrzeug gehörte einem Familienmitglied, das nichts von der nächtlichen Spritztour wusste. Ein Schnelltest vor Ort reagierte positiv auf den Konsum von Betäubungsmitteln. Trotz seines vorangegangenen Verhaltens zeigte sich der Beschuldigte nach dem Unfall kooperativ und einsichtig gegenüber den Beamten der Mainzer Polizei.
Auf den jungen Mann wartet nun ein umfangreiches Ermittlungsverfahren. Er muss sich unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs sowie des Fahrens unter Betäubungsmitteln verantworten. Das Unfallfahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.




