Wirtschaft Mainz – Der Spezialist für pharmazeutische Aufbewahrungslösungen und Verabreichungssysteme hat die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2026 positiv abgeschlossen. Im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2025 stiegen die Umsatzerlöse auf 240,2 Millionen Euro. Besonders deutlich fiel das Wachstum beim operativen Ergebnis (EBITDA) aus, das um 11,1 Prozent auf 65,2 Millionen Euro kletterte. Damit erreichte SCHOTT Pharma in Mainz eine EBITDA-Marge von 27,1 Prozent.
Starke Nachfrage nach High Value Solutions bei SCHOTT Pharma in Mainz
Ein wesentlicher Treiber für die gute Entwicklung war die anhaltend hohe Nachfrage nach margenstarken Produkten, den sogenannten High Value Solutions (HVS). Diese machten 57 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Laut CEO Andreas Reisse verlief das Quartal sowohl beim Umsatz als auch beim Ertrag besser als erwartet. Vor allem das Segment Drug Containment Solutions, welches unter anderem Fläschchen und Ampullen umfasst, trug mit einem währungsbereinigten Plus von 9,4 Prozent zum Erfolg von SCHOTT Pharma in Mainz bei.
Investitionen in die Zukunft von SCHOTT Pharma in Mainz
Trotz punktueller Rückgänge im Bereich der Polymerspritzen aufgrund sinkender Nachfrage nach mRNA-Impfstoffen hält das Unternehmen an seinem Expansionskurs fest. SCHOTT Pharma in Mainz investierte im ersten Quartal 23,4 Millionen Euro in den Kapazitätsausbau, wobei der Fokus auf Standorten in der Schweiz und in Ungarn lag. Ziel ist es, den steigenden Bedarf an spezialisierten Lösungen für die Selbstverabreichung von Medikamenten und für lichtempfindliche Wirkstoffe zu decken.
Für das gesamte Geschäftsjahr 2026 bestätigt die Geschäftsführung die bestehende Prognose. SCHOTT Pharma in Mainz erwartet weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum zwischen 2 und 5 Prozent sowie eine EBITDA-Marge von rund 27 Prozent.
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