Wozu brauchst du den Schutzmodus bei WhatsApp? Bisher galt die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung als das Maß der Dinge bei WhatsApp. Doch für Nutzer mit erhöhtem Sicherheitsbedarf reicht das oft nicht mehr aus. Um gezielte Spionage und Angriffe durch manipulierte Dateien zu verhindern, führt der Messenger nun die „Strikten Kontoeinstellungen“ ein – einen digitalen Lockdown-Modus für maximale Sicherheit.
Was sind die „Strikten Kontoeinstellungen“?
Hinter dem WhatsApp Lockdown-Modus verbirgt sich eine Funktion, die das Konto mit einem Klick auf die strengstmögliche Sicherheitsstufe setzt. Anstatt jede Einstellung mühsam einzeln anzupassen, übernimmt das System die Konfiguration automatisch und sperrt diese gegen nachträgliche, ungewollte Änderungen. Ziel ist es, die Angriffsfläche für Unbekannte nahezu auf Null zu reduzieren.
Diese Funktionen werden im Lockdown-Modus eingeschränkt
Sobald der Modus aktiv ist, ändert sich das Nutzungsverhalten bewusst zugunsten des Datenschutzes. Vor allem die Kommunikation mit unbekannten Nummern wird massiv eingeschränkt:
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Medien-Blockade: Anhänge und Medieninhalte von Personen, die nicht in Ihren Kontakten gespeichert sind, werden automatisch blockiert. Dies verhindert Infektionen durch schadhafte Dateien.
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Anruf-Schutz: Anrufe von unbekannten Nummern werden stummgeschaltet, zudem wird Ihre IP-Adresse bei Telefonaten verborgen.
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Privatsphäre-Sperre: Status-Informationen wie „Zuletzt online“ oder Ihr Profilbild sind nur noch für Ihre Kontakte sichtbar.
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Gruppen-Kontrolle: Nur bekannte Kontakte können Sie zu Gruppen hinzufügen.
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Sicherheits-Features: Die Verifizierung in zwei Schritten sowie Sicherheitsbenachrichtigungen werden dauerhaft aktiviert.
Für wen ist der Schutzmodus bei WhatsApp gedacht?
WhatsApp empfiehlt die „Strikten Kontoeinstellungen“ vor allem für Personen, die aufgrund ihres Berufs oder ihrer öffentlichen Stellung im Visier von Hackern stehen könnten. Aber auch Privatanwender, die ein Höchstmaß an Diskretion wünschen, profitieren von dem neuen Sicherheitsriegel. Ein kleiner Wermutstropfen: Die Deaktivierung der Linkvorschau und die Blockade von Medien unbekannter Absender machen den Messenger zwar sicherer, im Alltag aber auch etwas weniger komfortabel. Hier kommst du zu den Sicherheitseinstellungen bei PayPal




