BYC-NewsAlzey-WormsEhepaar entgeht auf der A61 nur knapp einem Unglück

Ehepaar entgeht auf der A61 nur knapp einem Unglück

Steinewerfer A61 – Ein Ehepaar aus Köln hatte am Sonntagnachmittag (gegen 14:45 Uhr) großes Glück: Auf der Heimfahrt mit ihrem Ford Galaxy traf ein von einer Autobahnbrücke geworfener Stein die Windschutzscheibe ihres Fahrzeugs auf der A61 bei Armsheim.

Nach bisherigen Erkenntnissen standen zwei Kinder auf der Brücke und warfen den Stein auf die Fahrbahn. Das Wurfgeschoss schlug in die Frontscheibe des Autos ein, verursachte jedoch weder Verletzungen noch Sachschaden.

Die Kinder konnten trotz sofort eingeleiteter Fahndung im Bereich der Brücke nicht mehr angetroffen werden. Die Autobahnpolizei Gau-Bickelheim bittet Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall oder den beteiligten Kindern geben können, sich bei der Autobahnpolizei in Gau-Bickelheim zu melden. Erst vor wenigen Tagen kam es auf der A61 bei Bingen zu einem ähnlichen Vorfall.

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Warum Steinwürfe von Autobahnbrücken lebensgefährlich sind

Ein Steinwurf auf eine Autobahn kann verheerende Folgen haben. Schon ein kleiner Stein, der aus mehreren Metern Höhe auf ein fahrendes Fahrzeug trifft, entwickelt eine enorme Aufprallenergie. Die Windschutzscheibe kann dabei durchschlagen oder zersplittern, was für die Insassen lebensgefährlich ist. Oft führt schon der Schreckmoment dazu, dass Fahrerinnen oder Fahrer das Lenkrad verreißen und die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren – mit potenziell schweren Unfällen als Folge.

Solche Taten sind keineswegs harmlose Streiche, sondern gelten als gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr. Wer Gegenstände von Brücken auf Fahrzeuge wirft, riskiert nicht nur das Leben anderer, sondern macht sich strafbar. In besonders schweren Fällen kann ein solcher Angriff mit mehreren Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden.

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