StartMainz26,4 Millionen Euro für die Unimedizin Mainz

26,4 Millionen Euro für die Unimedizin Mainz

Neue Anlage sichert Versorgung mit sterilen Instrumenten und optimiert Klinikprozesse.

Die Weichen für eine hochmoderne medizinische Versorgung in Rheinland-Pfalz werden neu gestellt. Wissenschaftsminister Clemens Hoch hat am Freitag (6. März 2026) einen Förderbescheid über rund 26,4 Millionen Euro an die Unimedizin Mainz übergeben. Das Geld fließt in den Bau einer neuen Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP), die das Rückgrat der klinischen Sicherheit bildet.

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Herzstück der OP-Versorgung: Die neue AEMP in der Unimedizin Mainz

Ohne sterile Instrumente steht jeder Operationssaal still. Die neue AEMP ersetzt die veraltete Infrastruktur und stellt sicher, dass medizinische Geräte nach modernsten Hygiene- und Sicherheitsstandards aufbereitet werden.

Die technischen Highlights des Neubaus:

  • Anbindung: Der Neubau wird direkt an das unterirdische Versorgungstunnelsystem der Unimedizin angeschlossen.

  • Kapazität: Erhöhte Sterilgutkapazitäten ermöglichen die Versorgung der zahlreichen Fachabteilungen ohne Zeitverzug.

  • Prozesse: Optimierte Abläufe und modernste Sterilisatoren steigern die Effizienz und Patientensicherheit.

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Ein „unverzichtbarer Zwischenschritt“

Wissenschaftsminister Clemens Hoch betonte, dass die Investition ein bewusstes Signal für den Standort Mainz sei. Auch wenn langfristig ein kompletter Neubau der Universitätsmedizin geplant ist, müsse der aktuelle Klinikbetrieb der Unimedizin Mainz auf Spitzenniveau gesichert werden. „Wir investieren hier in die Gegenwart, um die Versorgung der Patientinnen und Patienten sowie die Arbeitsbedingungen für das Personal abzusichern“, so Hoch.

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Teil eines Milliarden-Projekts

Die 26,4 Millionen Euro sind nur ein Baustein eines gigantischen Modernisierungsprogramms. Insgesamt stellt das Land Rheinland-Pfalz rund 2,2 Milliarden Euro bereit, um die Universitätsmedizin Mainz in den kommenden Jahren zu einer der innovativsten Kliniken Deutschlands umzubauen.

Kathleen Kreutzer, Vorstand für Bau und Infrastruktur, hob hervor, dass die neue Einheit die Grundlage für jede erfolgreiche Operation schaffe: „Einwandfrei aufbereitete Instrumente sind die Grundvoraussetzung für Patientensicherheit.“

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