Auf der Bundesstraße B421 hat sich am Montagmorgen (14. März 2022) ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Zwei Personen wurden bei dem Unfall schwerverletzt, eine Person erlag ihren Verletzungen noch an der Unfallstelle.


In den Gegenverkehr geschleudert

Am frühen Montagmorgen mussten Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gegen 7:40 Uhr auf die Bundesstraße B421 zwischen Blankenrath und Peterswald-Löffelscheid ausrücken. Nach ersten Ermittlungen verlor der 34-jährige Unfallverursacher in Höhe des Eventhauses Panzweiler aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte in den Gegenverkehr. Eine 62-jährige Fahrerin, die aus Richtung Kirchberg in Richtung Panzweiler unterwegs war, konnte mit ihrem VW-Polo nicht mehr rechtzeitig ausweichen. Es kam zum Frontalcrash, bei dem alle drei beteiligten Personen schwer eingeklemmt wurden. Die Unfallbeteiligten mussten durch starke Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr mit schwerem Gerät aus den Unfallwracks befreit werden.

Zwei Rettungshubschrauber im Einsatz

Neben dem bodengebundenen Rettungsdienst waren zwei Rettungshubschrauber (Air Rescue Nürburgring der Johanniter Luftrettung und Christoph 23 der ADAC-Luftrettung) im Einsatz. Diese transportierten zwei Patienten in Krankenhäuser nach Koblenz. Eine 83-jährige Beifahrerin erlag trotz zeitnaher medizinischer Versorgung ihren schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle. Die Staatsanwaltschaft Koblenz beauftragte einen Gutachter zur Rekonstruierung des Unfallhergangs. Beide Fahrzeuge wurden von den Beamten der Polizeiinspektion Zell sichergestellt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Die Bundesstraße B 421 war zwischen Blankenrath und Peterswald-Löffelscheid wegen der Rettungsarbeiten und Unfallaufnahme knapp drei Stunden in beide Richtungen voll gesperrt.