Ermittler des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main haben am Freitag (8. Oktober 2021) eine Verteilergruppierung illegaler Zigaretten im Raum Fulda zerschlagen und mehrere Personen vorläufig festgenommen.


Zigaretten, Bargeld und Waffen sichergestellt

Die Zollfahnder durchsuchten eine Lagerhalle und mehrere Wohnungen. Dabei stellten sie über 250.000 unversteuerte Zigaretten diverser namhafter Hersteller, rund 10.000 Euro Bargeld, eine Schreckschusspistole sowie ein Fahrzeug im Wert von über 55.000 Euro sicher.

Wie das Zollfahndungsamtes mitteilte, lassen die Ermittlungen auf ein regionales Handelsgeflecht der 54 und 56 Jahre alten Tatverdächtigen schließen. Ziel der illegalen Gruppierung war es, die Tabakwaren ohne gesetzlich erforderliche Steuerbanderolen gewinnbringend zu verkaufen.

Steuerschaden im mittleren fünfstelligen Bereich

Unter Einbindung einer Spezialeinheit des Zolls und dem Einsatz der Operativen Einheiten des Polizeipräsidiums Osthessen gelang es den Zollfahndern, einige relevante Beweise zu sichern. Allein der Steuerschaden der am 8. Oktober 2021 sichergestellten Zigaretten beläuft sich auf rund 45.000 Euro, während der Gesamtsteuerschaden sich in einem niedrigen sechsstelligen Bereich bewegen dürfte.

„Die Operativen Einheiten des Zolls und der Polizei sind praktisch unsere „Augen“ vor Ort, wenn es darum geht, den mutmaßlichen Tätern auf die Schliche zu kommen. Erst durch ein funktionierendes Zusammenwirken der Sicherheitsbehörden ist eine effektive und zielführende Kriminalitätsbekämpfung möglich“, so die Pressesprecherin des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main.