Die ESWE Taunuswind GmbH hat auf ihrem Weg zur Genehmigung und Errichtung von zehn Windenergieanlagen im geplanten Windpark „Hohe Wurzel“ ein wichtiges Etappenziel erreicht. Mit zwei Urteilen vom heutigen Tag hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof auf zwei Klagen der ESWE Taunuswind hin die Feststellung des Erreichens der Hessischen Flächenbeitragswerte für den Windenergieausbau aufgehoben.
Windenergieanlagen wieder privilegiert
In der Folge gelten die geplanten Windenergieanlagen baurechtlich wieder als sogenannte „privilegierte Anlagen im Außenbereich“. Dem Windenergieausbau auf der Hohen Wurzel wird damit ein überragendes öffentliches Interesse bescheinigt, auf das sich der geplante Windpark nun berufen kann.
Gerichtliche Entscheidungen bestätigen Projektfortschritt beim Windpark „Hohe Wurzel“
Die ESWE Taunuswind, eine hundertprozentige Tochter der ESWE Versorgung AG, hat sich nun erneut vor Gericht durchgesetzt, nachdem in einem parallelen Verfahren bereits 2020 das Verwaltungsgericht Wiesbaden das Land Hessen zur Erteilung der Genehmigung für die zehn Anlagen zwischen Wiesbaden und Taunusstein verpflichtet hatte.
„Wir freuen uns sehr, dass der 11. Senat unserer Argumentation gefolgt ist und in einer wegweisenden Entscheidung viele offene Rechtsfragen im Sinne der Klägerin geklärt hat“, sagt Rechtsanwalt Tobias Roß, der das Projekt schon seit 2016 begleitet und ESWE auch vor dem Verwaltungsgerichtshof vertritt.
Rückenwind für das Projekt – weitere Entscheidung steht aus
Das Urteil gibt dem Projekt massiven Rückenwind. Bis tatsächlich gebaut werden kann, muss noch über die ebenso beim 11. Senat des VGH anhängige Berufung des Landes gegen das Urteil des VG Wiesbaden entschieden werden. Ziel ist es, dass dort auch die streitigen fachlichen Fragen zügig im Sinne des Projektes geklärt werden.
„Wir werden nun auf eine schnelle Terminierung des offenen Verfahrens hinwirken“, erklärt Roß. Aktuell überwiegt die Freude, eines der wichtigsten Projekte der Landeshauptstadt Wiesbaden auf dem Weg zu einer klimaneutralen Energieversorgung ein großes Stück vorangebracht zu haben.
Bedeutung des Standorts Hohe Wurzel
„Der Taunuskamm zwischen Wiesbaden und Taunusstein gehört zu den windstarken Regionen in Hessen“, berichtet Florian Hergesell, Geschäftsführer der ESWE Taunuswind GmbH. „Gutachten bescheinigen, dass am Standort Hohe Wurzel ein Windpark unter Wahrung des Artenschutzes erbaut werden kann.“
Der geplante Windpark „Hohe Wurzel“ wird pro Jahr rund 85.000 MWh Strom erzeugen und kann jährlich etwa 22.000 Drei-Personen-Haushalte mit Strom versorgen. Damit leistet das Projekt einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der lokalen Klimaschutzziele und einer zukunftsfähigen Energiegewinnung.
Nachhaltige Energiestrategie der ESWE Versorgung AG
„Für uns gehören Energiewirtschaft und Verantwortung untrennbar zusammen“, sagt Jörg Höhler, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. „Wir verfolgen eine ökologische Energiestrategie, die längst nachhaltige Erfolge im Klimaschutz zeigt. Wir fokussieren uns auf den Ausbau regenerativer Energien. CO₂-Einsparungen stehen bei uns im Mittelpunkt. Denn nachhaltiges Denken und Handeln ist aktuell wichtiger als je zuvor.“
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