Am Mittwochabend (21. Januar 2026) kam es in Bad Kreuznach zu einem lautstarken Polizeieinsatz. Was als einfache Personenkontrolle eines Schwarzfahrers begann, eskalierte am Europaplatz schnell in eine handfeste Auseinandersetzung.
Fluchtversuch bei Personenkontrolle am Europaplatz
Gegen 20:14 Uhr wurde die Bad Kreuznacher Polizei alarmiert, nachdem ein Mann in einem Zug ohne gültiges Ticket aufgefallen war und sich gegenüber anderen Fahrgästen verbal aggressiv verhalten hatte. Als die Beamten den Beschuldigten am Europaplatz einer Kontrolle unterziehen wollten, versuchte dieser, die Situation durch Flucht zu klären.
Beim folgenden Einsatz der Polizei Bad Kreuznach mussten vier Beamte den Mann verfolgen. Als er durchsucht werden sollte, versuchte er sich fußläufig zu entfernen, was jedoch misslang.
Festnahme unter massivem Widerstand
Um die Flucht zu verhindern und die Kontrolle durchzuführen, mussten die Polizeikräfte den Beschuldigten zu Boden bringen und fesseln. Während dieser Maßnahmen wehrte sich der Mann vehement. Er beleidigte die eingesetzten Beamten durchgehend mit vulgären Worten und versuchte, sich der Fixierung zu entziehen.
Dennoch gelang es den Kräften beim Einsatz der Polizei Bad Kreuznach, die Lage schnell unter Kontrolle zu bringen und die Sicherheit am Europaplatz wiederherzustellen.
Strafanzeigen und Blutprobe
Für den Randalierer hat der Abend nun juristische Folgen. Neben der Erschleichung von Leistungen (Schwarzfahren) muss er sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten. Im Rahmen der Ermittlungen wurde dem Beschuldigten zudem eine Blutprobe entnommen, um eine mögliche Beeinflussung durch berauschende Mittel festzustellen.
Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann aus dem Gewahrsam entlassen. Der Einsatz der Polizei Bad Kreuznach war nach der Aufnahme der Strafanzeigen beendet.
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