Nachdem es schon in der Vita über das Studium von Annalena Baerbock zu ungenauen Angaben kam, stehen nun auch einige ihrer angegebenen Mitgliedschaften auf dem Prüfstand.

Diese Angaben sollen falsch sein

Laut dem FAZ-Journalisten, Philip Plickert, der als erstes über die Ungenauigkeiten berichtets, seien drei Angaben aus dem Lebenslauf von Baerbock nicht richtig.

Demnach soll die Grünen-Kandidatin nicht im Transatlantik-Beirat der Heinrich-Böll-Stiftung sein. Denn dort ist sie nicht auf der Homepage zu finden.

Zudem sei sie auch kein Mitglied des UNHCR. Der „Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen“ ist eine Behörde der Vereinten Nationen. Hier sei eine Mitgliedschaft überhaupt nicht möglich.

Auch beim „German Marshall Fund“ soll Annalena Baerbock ebenfalls kein Mitglied sein. Auch das hatte sie in ihrem Lebenslauf angegeben.

Baerbock soll die Falschangabe gelöscht haben

Eine Sprecherin der „German Marshall Fund“ bestätigte nun gegenüber den Medien, dass die Grünen-Parteichefin zwar eine ehemalige Teilnehmerin des „Marshall Memorial Fellowship“-Programms sei. Damit sei sie aber eine von mehr als 4.000 Teilnehmern. Mitglied des sogenannten „Alumni Leadership Council“ sei sie aber nicht.

Diese Falschangabe wurde laut dem FAZ-Journalisten noch am späten Freitagabend gelöscht und korrigiert.

Statement der Grünen:

Zu den angeblichen Falschangaben bezüglich des UNHCR sagen die Grünen: „Annalena Baerbock spendet seit 2013 regelmäßig dem nationaler Partner des UNHCR, der UNO-Flüchtlingshilfe. Dieses wurde nun u.a. durch Ergänzung von Kategorien präzisiert.“

Zu den angeblichen Falschangaben bezüglich des Transatlantik-Beirat sagen die Grünen: „Aus dem Europa-Transatlantik-Beirat der Heinrich-Boell-Stiftung ist Annalena Baerbock ausgeschieden.“

Zu den Falschangaben bezüglich des „German Marshall Fund“ sagen die Grünen: „Frau Baerbock ist Alumna beim Marshall Memorial Fellowship vom German Marshall Fund.“