Ein morgendlicher Spaziergang endete am Sonntag (22.02.2026) in Weiler bei Bingen mit einem Rettungseinsatz und einer Strafanzeige. Nach einer Auseinandersetzung um einen unangeleinten Hund wird gegen einen 57-jährigen Anwohner wegen Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.
Eine Hundehalterin hatte sich in Weiler bei Bingen schützend vor den eigenen Hund gestellt
Gegen 09:45 Uhr war eine Frau mit ihrem Hund im Ort unterwegs, als ein unangeleinter Hund von einem Privatgrundstück auf die Straße lief. Das Tier sprang unvermittelt auf den Hund der Frau zu. Um eine Beißerei zu verhindern, stellte sich die Halterin schützend vor ihr Tier und versuchte, den herannahenden Hund auf Distanz zu halten.
Schlag ins Gesicht und Flucht
Die Situation in Weiler bei Bingen eskalierte völlig, als der Besitzer des freilaufenden Hundes hinzukam. Anstatt die Situation zu beruhigen, soll der Mann die Frau massiv beleidigt und ihr mit der Hand ins Gesicht geschlagen haben. Unmittelbar nach der Tat entfernte sich der Halter mit seinem Hund in einem Pkw vom Tatort.
Die Geschädigte erlitt leichte Verletzungen im Gesicht und musste vor Ort durch den alarmierten Rettungsdienst medizinisch versorgt werden.
Täter im Nahbereich gestellt
Die Polizei konnte den 57-jährigen Beschuldigten kurz darauf im Nahbereich antreffen. In einer ersten Befragung bestritt der Mann den tätlichen Angriff. Er gab stattdessen an, die Frau habe nach seinem Hund getreten, woraufhin es zum Wortgefecht gekommen sei.
Aufgrund der Zeugenaussagen und der Verletzungen der Frau leitete die Polizei ein entsprechendes Ermittlungsverfahren ein. Die Beamten prüfen nun den genauen Hergang des Vorfalls in Weiler bei Bingen.
Auch im Ober-Olmer Wald sowie im Mainzer Sand kommt es immer wieder zu Konflikten durch unangeleinte Hunde.
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