WWE-News: Paige hat ungewohnt offen über ihre Zeit bei All Elite Wrestling gesprochen und dabei ehrlich eingeräumt, dass sie sich der Promotion trotz vieler positiver Erfahrungen nie vollständig verbunden fühlte. Zu Gast im Podcast „The Nikki & Brie Show“ erklärte die frühere Women’s Tag Team Champion ausführlich, weshalb ihr Herz auch während ihres AEW-Engagements weiterhin ununterbrochen für die WWE schlug. Auf ihre Jahre außerhalb der Company angesprochen, machte Paige zunächst deutlich, dass sie ihre Zeit bei AEW absolut nicht bereue. Sie habe dort viele wertvolle Erfahrungen gesammelt und die Zusammenarbeit mit der Liga sehr genossen.
Fakten zu Paige:
Wer: Saraya-Jade Bevis (Ringname Paige bzw. Saraya) ist eine britische Wrestlerin aus einer etablierten Wrestling-Familie
Was: Blickt auf ihre Zeit bei All Elite Wrestling (AEW) zurück und erklärt ihre emotionale Verbundenheit zur WWE
Erfolge: Sie gewann 2014 bei ihrem Hauptkader-Debüt im Alter von 21 Jahren als jüngste Athletin die WWE Divas Championship und war die erste NXT Women’s Champion
Hintergrund: Ihre Lebens- und Familiengeschichte diente als Vorlage für den 2019 erschienenen Spielfilm „Fighting with My Family“
Eine gute Zeit ohne die allerletzte Hingabe
Während ihrer Zeit bei der AEW habe etwas ganz Entscheidendes gefehlt. Rückblickend sei ihr klar geworden, dass sie emotional nie vollständig bei angekommen sei. Nach ihrer eigenen Einschätzung konnten auch die Fans in den Arenen genau erkennen, dass sie sich dort nicht so extrem wohlfühlte wie in all den Jahren zuvor bei der WWE. Dieses Gefühl der inneren Distanz habe sich spürbar auf ihre Leistungen im Ring sowie auf die Entwicklung ihres Charakters vor den Kameras ausgewirkt. Sie stellte im Gespräch unmissverständlich klar, dass sie schlichtweg ein echtes WWE-Girl sei und die Company von ganzem Herzen liebe.
Voller Respekt für Tony Khan und sein Team
Ihre außergewöhnlich offenen Aussagen wollte Paige jedoch ausdrücklich nicht als harte Kritik an AEW verstanden wissen. Sie betonte vielmehr, dass die Zusammenarbeit mit der Promotion und insbesondere mit dem Firmenpräsidenten Tony Khan stets positiv und hochprofessionell verlaufen sei. Auch die letztliche Trennung habe ohne jegliche Probleme oder böses Blut stattgefunden. Beide Seiten seien am Ende einfach getrennte Wege gegangen, wobei das Verhältnis bis heute extrem gut geblieben sei.
Paige hegt deshalb ausschließlich positive Gefühle, wenn sie auf ihren Run bei AEW zurückblickt, und hat laut eigener Aussage nichts als Liebe für das Unternehmen und Tony Khan übrig. Sie ist unendlich dankbar für die enormen Möglichkeiten, die ihr All Elite Wrestling während dieser schwierigen Phase ihrer Karriere geboten hat. Schließlich war es diese Promotion, die ihr nach der jahrelangen, verletzungsbedingten Leidenszeit das absolute Vertrauen schenkte und ihr die lang ersehnte Rückkehr in das Seilgeviert ermöglichte.
Die WWE als echtes Zuhause und prägende Familie
Trotz all dieser ehrlichen Wertschätzung für die Konkurrenz ist die WWE für Paige schlichtweg immer viel mehr als lediglich ein weiterer Arbeitgeber gewesen. Sie stieß bereits im zarten Alter von 18 Jahren zum Branchenprimus und verbrachte dort einen massiven, prägenden Teil ihres gesamten Lebens. Bei der WWE hat sie sich nicht nur als herausragende Wrestlerin entwickelt, sondern ist dort auch abseits des Rampenlichts persönlich erwachsen geworden. Da ihre komplette öffentliche Karriere extrem eng mit der Promotion verbunden ist, fühlt sie sich der WWE bis heute auf eine ganz besondere Art verpflichtet.
Sie betonte im Podcast emotional, dass dies der Ort sei, an dem sie immer sein wollte. Sie habe buchstäblich ihren Nacken für dieses Unternehmen gegeben und sei dort groß geworden. Diese Aussage ist eine bewusste Anspielung auf ihre folgenschwere Nackenverletzung, die ihre aktive Karriere über mehrere Jahre hinweg schmerzhaft unterbrach und zeitweise sogar wie ein endgültiges, erzwungenes Karriereende wirkte. Der emotionale Kreis schloss sich schließlich bei WrestleMania 42, als Paige völlig sensationell zur WWE zurückkehrte, kurzfristig die verletzte Nikki Bella ersetzte und Seite an Seite mit Brie Bella im mit Spannung erwarteten Match um die Women’s Tag Team Championship antrat.







