Am Montagnachmittag (27. September 2021) wurden insgesamt 13 neue Fahrzeuge für die Feuerwehr Mainz vorgestellt. BYC-News war bei dem Termin auf dem Gelände der Feuerwache 1 in Mainz-Bretzenheim vor Ort und sprach dort mit dem Oberbürgermeister, Michael Ebling und mit dem Leiter der Mainzer Feuerwehr, Martin Spehr.


Rund 3.500 Einsätze im vergangenen Jahr

Die Berufsfeuerwehr Mainz sowie die Freiwilligen Wehren sind im Stadtgebiet Mainz und in besonderen Fällen auch darüber hinaus stets stark gefragt. Allein im Jahr 2020 hatte die Berufsfeuerwehr 1127 Brandeinsätze zu verzeichnen – zudem rückte sie zu weiteren technischen Hilfeleistungen, etwa bei Unwetterereignissen, weitere 2286 Mal aus.

Diese Einsätze stellen eine massive Anforderung sowohl für das eingesetzte Personal, aber auch für den gesamten Fuhrpark dar, der stets auf dem neuesten technischen Stand gehalten werden muss. Daher bedarf es der regelmäßigen Neuanschaffung von Fahrzeugen, um die Feuerwehr im Stadtgebiet auf höchstem Niveau einsatzfähig zu halten.

 

Michael Ebling dazu

Die 13 Fahrzeuge haben in Summe 2,3 Millionen Euro gekostet. Davon werden rund 1,5 Millionen Euro von der Stadt Mainz getragen. Die restliche Summe wird über Förderungen des Landes finanziert, erklärt Michael Ebling. „Das was die Feuerwehr leistet ist ungeheuer anspruchsvoll und es wird immer anspruchsvoller auch durch unsere technisierte Welt. Die Einsätze sind anspruchsvoller und da ist es schon wichtig, dass wir gute Arbeitsmittel dafür haben“, so Ebling gegenüber BYC-News: „Wir haben auf alle Fälle vor, diesen technischen Standard weiter zu halten. Das bedeutet natürlich auch immer wieder neu zu beschaffen.“

Die alten Fahrzeuge wurden verkauft

„Mit diesen Fahrzeugen haben wir eine Erneuerung des Fuhrparks. Wir haben hier eine ganze Reihe sehr alter Fahrzeuge, die teilweise 30 Jahre alt waren, auswandern können. Damit haben wir jetzt doch einen sehr modernen Fuhrpark. Wir hatten hier in den letzten Jahren einen Rückstand in der Beschaffung, den wir jetzt schon so gut wie abgeschlossen haben. Die anderen Fahrzeuge werden verkauft in private Hand oder auch an andere Feuerwehren übergeben, die noch alte Fahrzeuge gebrauchen können. Das ist jetzt beispielsweise im Ahrtal der Fall.“, erklärt Martin Spehr.