StartFrankfurtVollsperrung des Hafentunnel in Frankfurt wegen Wartungsarbeiten

Vollsperrung des Hafentunnel in Frankfurt wegen Wartungsarbeiten

Fünf Nächte Betriebsunterbrechung ab dem 29. Juni – Umleitungen über die Mainzer Landstraße und Gutleutstraße eingerichtet

Frankfurt News – Um die dauerhafte Funktionsfähigkeit und die allgemeine Verkehrssicherheit des Hafentunnels zu gewährleisten, führt die Stadt Frankfurt in Kürze umfangreiche Wartungs- und Reinigungsarbeiten durch. Aus diesem Grund muss das Bauwerk an fünf aufeinanderfolgenden Nächten jeweils in der Zeit von 21:00 Uhr abends bis 06:00 Uhr morgens für den gesamten Verkehr in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Das zuständige Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) hat die Arbeitszeiten bewusst in die Nachtstunden gelegt, um die unvermeidbaren Auswirkungen auf den städtischen Straßenverkehr möglichst gering zu halten. Die Maßnahme beginnt am Montag, den 29. Juni, um 21:00 Uhr und wird am Freitag, den 3. Juli, um 06:00 Uhr morgens beendet sein. Für die Dauer der Sperrungen ist eine offizielle Umleitungsstrecke über die Gutleutstraße, die Camberger Straße und die Mainzer Landstraße sowie in entgegengesetzter Richtung eingerichtet.

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Gründliche Hochdruckreinigung durch Nachtschichten

Der Umfang der anstehenden Maßnahmen erstreckt sich auf die intensive Reinigung sämtlicher Tunnelbereiche im Untergrund von Frankfurt. Die nächtlichen Arbeiten beinhalten die Säuberung der Tunnelwände, der Fahrbahnen, der Geh- und Radwege, der Entwässerungseinrichtungen sowie aller innen- und außenliegenden Geländerstrukturen. Dabei werden die Tunnelwände mit speziellen Hochdruckreinigern nass bearbeitet, um sie von hartnäckigen Staubablagerungen, Reifenabrieb sowie zähen Öl- und Rußrückständen zu befreien. Parallel dazu entfernen Kompakt- und Großkehrmaschinen den gelösten Schmutz auf den Verkehrsflächen. Für die Reinigung der Sinkkästen und tiefen Grundleitungen kommt ein Hochdruckspülfahrzeug zum Einsatz, welches Ablagerungen löst und direkt absaugt. Schwer zugängliche Nischen, Einbauten und Regenrinnen werden von den rund zehn pro Nacht eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Handarbeit vor- und nachgereinigt.

Umweltgerechte Schlammentsorgung und Artenschutz

Die bei den mechanischen und manuellen Spülvorgängen anfallenden Rückstände setzen sich im Kern aus verkehrsbedingten Ablagerungen wie Gummi- und Rußpartikeln, Feinsedimenten und Staub zusammen. Das gesamte anfallende Schmutzwasser sowie die festen, abgesaugten Rückstände werden zunächst gesammelt, in einem speziellen Filterbecken vorkonzentriert, fachgerecht abtransportiert und im Anschluss streng nach den geltenden gesetzlichen Umweltvorschriften entsorgt. Aufgrund der chemischen Belastung durch den Straßenverkehr erfolgt die Beseitigung dieser Stoffe teilweise als besonders überwachungsbedürftiger Abfall. Neben den ökologischen Aspekten berücksichtigt die Stadt Frankfurt bei der Maßnahme auch den Tierschutz: Unmittelbar vor dem Start der Hochdruckreinigung kontrollieren die Einsatzkräfte alle Tunnelbereiche akribisch auf potenzielle Taubennester, um Verletzungen oder Beeinträchtigungen der Tiere während der Reinigungsphase konsequent auszuschließen.

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