StartBingenVollsperrung der L214 in Bingen-Bingerbrück für drei Wochen

Vollsperrung der L214 in Bingen-Bingerbrück für drei Wochen

Der Landesbetrieb Mobilität Worms informiert über die dreiwöchige Sperrung in drei Abschnitten

Das Großprojekt „Rupertsberger Kreisel“ in Bingerbrück biegt auf die Zielgerade ein. Wie der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms in einer Pressemitteilung informiert, muss die L 214 (Stromberger Straße) im Zuge der finalen Asphaltarbeiten ab Mittwoch, dem 24. Juni, bis zum Mittwoch, dem 15. Juli 2026, voll gesperrt werden. Aus bautechnischen Gründen und zur Gewährleistung der Arbeitssicherheit ist diese dreiwöchige Vollsperrung unvermeidbar.

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Die Bauarbeiten werden in drei Abschnitten durchgeführt und machen eine Vollsperrung notwendig

Die Maßnahme betrifft den Bereich vom Rupertsberger Kreisel bis zur Stromberger Straße 28 (Weingut Schlößchen) und wird in drei getrennten Bauabschnitten abgewickelt:

  • Bauabschnitt 4 (24. Juni bis 02. Juli): Vollsperrung vom Rupertsberger Kreisel bis zur Einmündung Viktoriastraße / Im Schwalg. Die Zufahrt zu diesen Straßen ist in dieser Zeit nur aus Richtung Weiler möglich.

  • Bauabschnitt 5 (03. Juli bis 06. Juli): Vollsperrung von der Einmündung Viktoriastraße / Im Schwalg bis zur Einmündung Heinrich-Becker-Straße. Die Zufahrt zur Viktoriastraße ist nun nur vom Kreisel aus möglich, die Heinrich-Becker-Straße ist über Weiler erreichbar.

  • Bauabschnitt 6 (07. Juli bis 15. Juli): Vollsperrung von der Heinrich-Becker-Straße bis zur Stromberger Straße 28. Die Zufahrt zur Heinrich-Becker-Straße ist dann nur aus Richtung Kreisel offen.

Großräumige Umleitung eingerichtet

Für den überregionalen Verkehr ist eine großräumige Umleitungsstrecke ausgeschildert. Diese führt über die B 9 Bingen-Büdesheim, die A 61 (Anschlussstelle Bingen-Mitte) bis zur Anschlussstelle Stromberg sowie über die L 214 Waldalgesheim und Weiler (und umgekehrt).

Die bevorstehende dreiwöchige Vollsperrung der L 214 (Stromberger Straße) in Bingerbrück hat erhebliche Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr. Der Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund (RNN) bittet alle Fahrgäste, die angepasste Streckenführung sowie die geänderten Fahrpläne ab Mittwoch, dem 24. Juni 2026, zu beachten.

Linie 230: Weitreichende Umleitungen und Pendelbus-Service

Auf der vielgenutzten Linie 230 müssen die Busse großräumig ausweichen:

  • In Fahrtrichtung Bingen: Die Busse verkehren regulär ab der Haltestelle „Stromberg Ost“ direkt über die Autobahn A61 und die Bundesstraße B9 nach Bingen. Das hat zur Folge, dass die Orte Weiler, Waldalgesheim, Roth und Genheim auf diesen regulären Fahrten nicht bedient werden können. Reine Schulfahrten sind hiervon jedoch ausgenommen und steuern die genannten Orte weiterhin an.

  • In Fahrtrichtung Stromberg: Auch hier wird eine Umleitung eingerichtet. Ab der Haltestelle „Karl-Wolf-Straße“ fahren die Busse über die B9 und die A61 bis zur Haltestelle „Warmsroth, Abzweig“. Auch in dieser Richtung bedienen die Schulfahrten weiterhin wie gewohnt Weiler, Waldalgesheim, Roth und Genheim.

Einrichtung eines Pendelbusses: Damit die betroffenen Gemeinden nicht vom Netz abgeschnitten werden, richtet der RNN für die Dauer der Sperrung einen speziellen Pendelbus für die Orte Roth, Genheim, Waldalgesheim, Weiler sowie die Elisenhöhe ein. Dieser Pendelverkehr startet und endet an der Haltestelle „Stromberg Ost“.

Wichtiger Hinweis zum ersten Sperrtag: Da die gesperrte Strecke am Mittwoch, dem 24. Juni, bis 8:00 Uhr morgens noch in Fahrtrichtung Bingen befahrbar ist, gilt an diesem Morgen bis punkt 8:00 Uhr noch der aktuell gültige Fahrplan.

Änderungen auch auf der Linie 248

Von den verkehrsbedingten Anpassungen ist zusätzlich die Linie 248 betroffen. Konkret betrifft dies die morgendliche Fahrt um 7:46 Uhr ab „Stromberg, IGS“. Diese Verbindung wird während der dreiwöchigen Sperrung ab Weiler direkt nach Münster-Sarmsheim umgeleitet und führt anschließend weiter nach Büdesheim bis zur Endhaltestelle „Pestalozzistraße“.

Bauhistorie, Kosten und Fertigstellungstermin

Seit Anfang April 2024 wird der vielbefahrene Knotenpunkt aus B 9 (Koblenzer Straße), B 48 (Drususstraße) und L 214 (Stromberger Straße) zum modernen Rupertsberger Kreisel umgebaut. Die Umsetzung unter laufendem Verkehr und die Erneuerung der komplexen Versorgungsleitungen machten zahlreiche Bauphasen notwendig.

Die geplante Fertigstellung des gesamten Straßenbauvorhabens ist pünktlich zum Ende der Sperrung am 15. Juli 2026 vorgesehen. Die finale Bauzeit hatte sich im Einvernehmen mit der Stadt Bingen um vier Wochen verlängert, da der Bauauftrag kurzfristig um die Sanierung von zusätzlichen 300 Metern der L 214 erweitert wurde. Die aktualisierten Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 6,00 Millionen Euro.

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