Vollsperrung B9 zwischen Nierstein und Oppenheim: Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms hat eine tiefgreifende Verkehrsbaustelle auf einer der wichtigsten Verkehrsachsen der Region angekündigt. Ab Freitagnachmittag, den 10. Juli 2026, ab 16:00 Uhr, wird die Bundesstraße 9 (B9) zwischen der südlichen Zufahrt der Rheinfähre Nierstein und der Einmündung B 9 / Oppenheim-Süd komplett für den Verkehr gesperrt. Bis zum Sonntagabend, den 02. August 2026, wird der schadhafte Fahrbahnbelag auf einer Gesamtlänge von 2.160 Metern in vier getrennten Bauabschnitten grundlegend erneuert. Aufgrund des täglichen Verkehrsaufkommens von rund 16.000 Fahrzeugen müssen weitreichende, großräumige Umleitungsstrecken über die Autobahnen eingerichtet werden.
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Datum: Freitag, 10. Juli 2026 (ab 16:00 Uhr) bis Sonntag, 02. August 2026
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Ort: Bundesstraße 9, Abschnitt Nierstein (südliche Fährzufahrt) bis Oppenheim-Süd
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Beteiligte: Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms, betroffene Kommunen
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Maßnahmen: Fahrbahnerneuerung auf 2.160 Metern, Leitungsarbeiten, großräumige Umleitungseinrichtung
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Ausgang: Dreiwöchige Vollsperrung, temporäre Halteverbote in Umlandgemeinden, Sperrung des P+R-Platzes am Bahnhof Oppenheim
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Die vier Baufelder der B9 im zeitlichen und örtlichen Überblick
Die Sanierung der Bundesstraße, die in der Rheinallee am südlichen Ortsausgang der Stadt Nierstein, der Oppenheimer Hafenstraße sowie auf der freien Strecke Richtung Guntersblum starke Risse, Unebenheiten und Verdrückungen aufweist, ist aus Gründen der Arbeits- und Verkehrssicherheit nur unter Vollsperrung machbar. Die Arbeiten teilen sich in folgende Segmente auf:
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Baufeld 01 (10. bis 12. Juli): Umfasst die ersten 200 Meter von der südlichen Zufahrt der Fähre Nierstein bis zur dortigen DRK-Rettungswache bzw. der Freiwilligen Feuerwehr. Diese Wochenend-Baustelle dauert drei Tage.
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Baufeld 02 (12. bis 15. Juli): Schließt direkt an (400 Meter) und reicht von der Rettungswache bis zur Gedenktafel „750 Jahre Stadtrechte Oppenheim“ (Dauer: 3 Tage).
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Baufeld 03 (12. Juli bis 02. August): Erstreckt sich über 460 Meter von der Gedenktafel bis zur Fußgängerunterführung Herrnweiher auf Höhe der Kindertagesstätte. Hier erfolgen neben der Fahrbahnerneuerung auch umfangreiche Leitungsarbeiten über die vollen drei Wochen.
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Baufeld 04 (12. bis 22. Juli): Bildet mit 1.100 Metern den längsten Abschnitt von der Kita Herrnweiher bis zur Einmündung Oppenheim-Süd (Dauer: 10 Tage). Die Abschnitte 02, 03 und 04 starten alle zeitgleich am Sonntag, den 12. Juli.
Auswirkungen auf Parkplätze, Fähre und den Nahverkehr
Die Gesamtkosten der Baumaßnahme an der B9 belaufen sich auf rund 1,4 Millionen Euro. Für den Durchgangsverkehr werden weiträumige Umleitungen über die Autobahnen A 61 und A 63 ausgeschildert. Um den zu erwartenden Ausweichverkehr auf den regionalen Nebenstrecken flüssig zu halten, werden in den betroffenen Durchgangsgemeinden temporäre Halteverbote eingerichtet.
Massive Einschränkungen gibt es zudem für Pendler: Der Park+Ride-Platz am Bahnhof Oppenheim direkt an der B 9 kann ab Sonntag, 12. Juli, für drei Wochen weder angefahren noch verlassen werden. Die Behörden fordern Fahrzeughalter dringend auf, dort abgestellte Autos bis Samstagabend, 11. Juli, um 20:00 Uhr, vollständig zu entfernen. Der Fuß- und Radverkehr wird während der Sperrung sicher über den Bereich des Oppenheimer Hafens geleitet. Gute Nachrichten gibt es für Nutzer der Rheinfähre Landskrone zwischen Nierstein und dem hessischen Kornsand: Die Fähre bleibt nach regulärem Fahrplan in Betrieb und ist aus Richtung des Niersteiner Stadtgebiets durchgehend erreichbar.







