Zum mittlerweile neunten Mal zieht Oberbürgermeister Michael Ebling gemeinsam mit Bürgermeister Günter Beck sowie den Beigeordneten Manuela Matz, Dr. Eckart Lensch, Janina Steinkrüger, Marianne Grosse und Volker Hans Jahresbilanz. Die Bürger der Landeshauptstadt Mainz erhalten im Jahresbericht des Stadtvorstandes einen umfassenden Einblick in die Arbeit der einzelnen Ämter und kommunalen Betriebe.


Volker Hans, Dezernat für Fördermittelmanagement

„Die Stadt Mainz hat mit Etablieren eines eigenen Dezernates für Fördermittelmanagement den richtigen Schritt zur richtigen Zeit gemacht“, ist sich Volker Hans, ehrenamtlicher Dezernent sicher. Dabei umfasst der Rückblick auf das bisherige Bestehen des Dezernates für Fördermittelmanagement im Wesentlichen klassische Aufbauarbeiten, Ankommen in einer großen Kommunal¬verwaltung einer Landeshauptstadt, Zusammenfinden, Abgrenzen der eigenen Zuständigkeiten, neue Kontakte knüpfen, vorhandene Kontakte vertiefen, Netzwerkarbeit in der Stadt und der Region, aber auch überregional und Aufnehmen von Bedarfen und Wünschen aus den verschiedensten Abteilungen, Fachbereichen und Ämtern der Stadtverwaltung einschließlich der Suche nach einer geeigneten, zeitgemäßen Fördermittelsoftware. „Ein mühsames Aufbaujahr“ so der Dezernent.

Elf Monate nachdem die neuen Büros bezogen wurden, stützt sich die tägliche Arbeit des Dezernates für Fördermittelmanagement auf eine breite Datengrundlage verschiedenster Förderprogramme aus landes-, bundes- und teilweise sogar europaweiten laufenden bzw. absehbaren Förderprogrammen, zu deren Passfähigkeit zu städtischen Aufgaben und Projekten innerhalb kurzer Prüfzeiten passende Aussagen getroffen werden können. Auch dank der guten Vorarbeiten in den letzten Jahren und aktuellen Zusammenarbeit mit allen Ämtern und Eigenbetrieben der Stadtverwaltung kann das Dezernat für Fördermittelmanagement hier konkrete Aussagen treffen und Vorschläge unterbreiten.

Entsprechend des Schwerpunktes von Fördermitteln auf EU-, Bundes- und Landesebene im Themenkomplex Nachhaltigkeit und Klimaschutz und damit verbundenen sehr hohen Förderquoten lag die inhaltliche Ausrichtung des Dezernates im zweiten Halbjahr verstärkt in diesem Bereich.

HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland

„Doch wir brauchen auch weiterhin einen langen Atem. Fördermittel haben einen langen Vorlauf,“ so Volker Hans zu den kommenden Herausforderungen. Erfolge, wie das Einwerben von Fördermitteln im Bundeswettbewerb „HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland“, sollen sich schließlich verstetigen. Die Förderlandschaft ist groß und teilweise wie ein Dschungel. Dort gilt es die richtigen Förderprogramme zu filtern, mittels derer unsere Ziele umgesetzt werden können. Dabei reicht das Aufgabenfeld von Aufwertung des öffentlichen Raums, Ausbau, Unterhaltung und Sanierung von Kindertagesstätten und Schulen, Digitalisierung über Ertüchtigung der Infrastruktur, Förderung und Erhalt der Museums- und Kulturlandschaft, Maßnahmen zum Klimaschutz und -anpassung, veränderte Mobilitätsanforderungen, mehr Nachhaltigkeit in der Stadtentwicklung bis hin zu Angeboten für Familien und Senioren oder Maßnahmen der Wirtschaftsförderung.

„Wenn wir in wenigen Jahren – hoffentlich – die harten Jahre der Haushaltskonsolidierung hinter uns haben, habe ich bereits jetzt die Hoffnung, dass kommunale Eigenmittel zu passenden Förderprogrammen leichter geschultert werden können“ schließt Volker Hans.

Weitere Berichte zur Jahresbilanz:

Morgen wird bei BYC-News auch die Jahresbilanz von dem Oberbürgermeister Michael Ebling veröffentlicht werden.