„Das Band läuft wieder auf vollen Touren.“ Davon konnte sich Rüsselsheims Oberbürgermeister Udo Bausch persönlich überzeugen. Er war neben dem Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier und dem Hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir der Einladung von Opel-CEO Uwe Hochgeschurtz zum Start der Astra-Serienproduktion im Rüsselsheimer Stammwerk gefolgt.


Bürgermeister Udo Bausch dazu

„Damit nimmt die Autoproduktion in Rüsselsheim wieder Fahrt auf und sendet ein starkes Signal an die Beschäftigten, an die Automobilfans, aber auch an die ganze Stadt“, erklärt Udo Bausch und freut sich darüber, dass der Astra nicht nur vor Ort produziert wird, sondern auch entwickelt und designt wurde: „Das ist echte Innovation made in Rüsselsheim.“

500 neue Opel Astra sind bereits seit dem Produktionsstart im Januar in Rüsselsheim gefertigt worden. Mit dem Hochfahren der Serienproduktion verbindet Rüsselsheims Oberbürgermeister nun die Hoffnung, dass Opel und Stellantis über die Stärkung der Produktion hinaus auch künftig kontinuierlich in die Forschung und Entwicklung investieren werden.

Die Zeichen dafür stehen gut. Die neue Astra-Generation soll in den kommenden Monaten Dreh- und Angelpunkt der Elektro-Offensive des Rüsselsheimer Herstellers werden. Von Anfang an als Plug-in-Hybrid verfügbar, folgt 2023 die batteriegetriebene, rein elektrische Variante des neuen Astra. „Wir freuen uns besonders auf weitere elektrische Modelle, denn Rüsselsheim ist auch die ‚Electric City‘, die Stadt mit einer der größten Ladesäulendichte in Deutschland“, sagt Bausch.

Weiter an der Zukunftsperspektive des Standortes arbeiten

Volker Bouffier und Tarek Al-Wazir, haben bei dem Besuch bei der Opel Automobile GmbH in Rüsselsheim die Bedeutung des Autobauers für die Region hervorgehoben und appelliert, weiter an der Zukunftsperspektive des Standortes zu arbeiten. „Opel hat seine Heimat hier in Hessen. Über viele Generationen hinweg wird Opel nicht nur hier gefahren, die Menschen produzieren und entwickeln die Marke auch hier weiter. Der Standort in Rüsselsheim ist ein wichtiger Arbeitgeber und verfügt gleichzeitig über das nötige Knowhow, Antworten auf die aktuelle Transformation der gesamten Branche zu geben. Die Hessische Landesregierung wird weiter alles dafür tun, damit das Werk in Rüsselsheim eine Perspektive hat und die Arbeitsplätze erhalten bleiben“, erklärten der Regierungschef und der Wirtschaftsminister.

Am heutigen Tag läutete Opel auch gleichzeitig den Produktionsstart für den neuen Astra ein, der im Stammwerk in Rüsselsheim produziert wird. „Es ist besonders erfreulich, dass der neue Astra hier vom Band läuft. Damit bekräftigt das Unternehmen die Zusage zur Standortsicherheit“, so Bouffier. „Hessen leistet ebenso seinen Beitrag, dass der Autobauer gute Rahmenbedingungen für Produktion, Entwicklung und Forschung hat. Die Automobilbranche befindet sich aktuell im Strukturwandel. Die Hessische Landesregierung wird Opel dabei auch weiterhin unterstützen, diese Aufgabe zu meistern.

Mit dem heutigen Produktionsstart und mit der geplanten völligen Umstellung auf Elektromobilität 2028 zeigt das Unternehmen: Es hat die Zukunft fest im Blick“, ergänzte Wirtschaftsminister Al-Wazir.