Die Errichtung der geplanten Videoschutzanlage am Bahnhof Rüsselsheim steht unmittelbar bevor. Der Magistrat hat am Dienstag, den 8. September 2026, offiziell die Auftragsvergabe für den Aufbau der Anlage beschlossen. Vorausgegangen war eine umfassende Kriminalitätsanalyse der Landespolizei, welche den Einsatz von Überwachungstechnik im Bereich des Bahnhofs für rechtlich zulässig und sachlich gerechtfertigt eingestuft hatte. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Ausschreibungsverfahrens startet die bauliche und technische Umsetzung bereits in der kommenden Woche.
Erhöhung der Sicherheit und Stärkung des Sicherheitsempfindens in Rüsselsheim
Das Projekt ist Teil des kommunalen Sicherheits- und Präventionskonzepts. Oberbürgermeister Patrick Burghardt hebt die Bedeutung des Beschlusses für das Bahnhofsumfeld hervor: „Die neue Videoschutzanlage ist ein lang ersehnter Meilenstein für unsere Sicherheits- und Präventionsarbeit. Gerade im Bahnhofsumfeld hat sich der enge Zusammenschluss verschiedener Akteure bewährt. Mit der Videoschutzanlage können wir nun eine weitere wichtige Maßnahme umsetzen, die dazu beiträgt, das Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger zu stärken.“
Abgedeckter Bereich und Zielsetzung der Maßnahme
Die Videoschutzanlage am Bahnhof soll künftig einen weiträumigen Bereich erfassen, um die Prävention von Straftaten zu unterstützen und Ermittlungsbehörden im Anlassfall verwertbares Material zur Verfügung zu stellen. Der Überwachungsbereich umfasst folgende Abschnitte:
- Den Eingangsbereich des Bahnhofs und den Bahnhofsplatz in Rüsselsheim
- Den Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB)
- Abschnitte der südlichen Bahnhofstraße und der Marktstraße
- Bereiche der Sophienpassage
- Teile der Rheinstraße sowie der Elisabethenstraße
Mit der Installation der Kameras erhoffen sich die Verantwortlichen eine nachhaltige Reduzierung von Straftaten sowie eine Erhöhung der objektiven Sicherheit und des subjektiven Sicherheitsgefühls im gesamten Bahnhofsquartier.







