Am frühen Sonntagabend, den 28.06.2026, ist es im Bereich des Rheins zu einem folgenschweren Badeunfall gekommen. Ein 20 Jahre alter Mann hielt sich gegen 18:45 Uhr gemeinsam mit einer Gruppe von Freunden am Flussufer auf der Höhe des bekannten Binger Mäuseturms (Rheinkilometer 530,1) auf. Nach den vorliegenden Erkenntnissen beabsichtigte der junge Mann, eine dortige Wasserrinne zu überqueren. Bei diesem Versuch verlor er den Halt, stürzte direkt in die starke Strömung des Hauptstroms und ging innerhalb kürzester Zeit vor den Augen seiner Begleiter im Wasser unter. Nach dem plötzlichen Untergehen wurde der Verunglückte nicht mehr an der Wasseroberfläche gesehen.
Großangelegte Suchaktion zu Wasser, Land und Luft
Unmittelbar nach dem Absetzen des Notrufs durch die geschockten Freunde wurde eine umfassende Personensuche rund um den Binger Mäuseturm eingeleitet. An den Rettungs- und Suchmaßnahmen beteiligten sich rund 70 Einsatzkräfte verschiedener Hilfsorganisationen. Die Suche wurde koordiniert über die Wasseroberfläche durch Einheiten der regionalen Feuerwehr und der Wasserschutzpolizei mittels mehrerer Rettungsboote durchgeführt. Parallel dazu scannten Einsatzkräfte die Uferbereiche vom Land aus ab, während der Luftraum über dem betroffenen Rheinabschnitt ebenfalls gezielt nach dem Vermissten abgesucht wurde.
Einsatz ohne Erfolg abgebrochen
Trotz des massiven personellen und technischen Aufgebots der Rettungskräfte verlief die Suche am Abend ohne Erfolg. Der verunglückte 20-Jährige konnte nicht rechtzeitig lokalisiert oder gerettet werden und gilt seither offiziell als vermisst. Aufgrund der einsetzenden Bedingungen und nach dem systematischen Absuchen des primären Gefahrenbereichs wurde der aktive Rettungseinsatz von den Führungskräften vor Ort um 20:20 Uhr offiziell für beendet erklärt.






