Am Freitagnachmittag (4. März 2022) kam es gegen 16:40 Uhr zu einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich Mainzer Straße / Siegfriedring in der Landeshauptstadt Wiesbaden, bei dem alle Beteiligten Glück im Unglück hatten.


Ein Autofahrer verlor das Bewusstsein

Ein 42 Jahre alter Fahrer eines Kleinwagens kam von der Autobahn A671 und fuhr auf der Mainzer Straße stadteinwärts, als er scheinbar das Bewusstsein verlor. Einer anderen Autofahrerin fiel der bewusstlose Mann in seinem Kleinwagen auf, woraufhin sie mehrfach hupte in der Hoffnung, den Fahrer dadurch wecken zu können. Das Vorhaben scheiterte jedoch.

Der weiterhin führerlose Kleinwagen steuerte auf die Einmündung Schwarzenbergstraße zu und fuhr hier über die rote Ampel. Danach geriet der Wagen auf die Rechtsabbiegerspur zum Siegfriedring, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr rund 20 Meter weit über den glücklicherweise Bürgersteig, auf dem sich zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise keine Menschen befanden. Anschließend steuerte das Fahrzeug wieder nach links und fuhr direkt auf die Verkehrsinsel unterhalb der dortigen Brücke zu.

Rettung in letzter Sekunde

Zeitgleich stand ein 24 Jahre alter Fußgänger an der Ampel unterhalb der Brücke und bemerkte den Kleinwagen, der direkt auf ihn zusteuerte zunächst nicht. Erst durch das erneute Hupen der Autofahrerin, wurde er auf die Gefahr aufmerksam, die in diesem Moment auf ihn zurollte. In letzter Sekunde konnte der 24-Jährige zur Seite springen, bevor der Kleinwagen gegen den Ampelmast krachte.

Auch wenn der Fußgänger dem Fahrzeug gerade noch rechtzeitig entkommen konnte, wurde er durch umherfliegende Kunststoffteile leicht verletzt. Auch der Autofahrer erlitt trotz der Wucht des Aufpralls glücklicherweise nur leichte Verletzungen. Er kam nach dem Unfall langsam wieder zu Bewusstsein und wurde vom Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Sein vollkommen zerstörtes Fahrzeug musste von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Zudem wurde auch die Ampelanlage bei dem Unfall schwer beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.