Für Verkehrsbehinderungen im morgendlichen Berufsverkehr sorgte am Donnerstagfrüh (21. April 2022) ein Verkehrsunfall auf der Binger Straße in der Innenstadt von Mainz. Polizei, Rettungsdienst, Notarzt und Berufsfeuerwehr waren im Einsatz. BYC-News war vor Ort.


Vermutlich Rotlicht missachtet

Die Rettungskräfte wurden gegen 08:05 Uhr über Notruf über den Unfall auf der Kreuzung Binger Straße / Römerwall informiert. Da nach ersten Meldungen eine Person noch im Fahrzeug eingeschlossen sein sollte, wurde die Berufsfeuerwehr mit in den Einsatz involviert. Vor Ort stellte sich heraus, dass es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Skoda Fabia einer 54-Jährigen und einem Hyundai i30 Kombi einer 41-Jährigen gekommen war. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der Skoda auf die Seite geworfen. Nach ersten Erkenntnissen missachtete die Fahrerin des champagnerfarbenen Skoda die Rote Ampel auf der Binger Straße und verursachte somit den Unfall. Der genaue Unfallhergang wird von den Beamten der Polizeiinspektion 1 ermittelt.

Eine Person in ärztlicher Behandlung

Bei dem Unfall wurde eine Person leichtverletzt. Sie wurde nach notärztlicher Erstversorgung durch den Rettungsdienst in eine Mainzer Klinik transportiert. Beide Fahrzeuge der Unfallbeteiligten waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Vermutlich erlitten beide Fahrzeuge bei dem Unfall einen Totalschaden.

Verspätungen im Bahnverkehr

Auch die Mainzer Mobilität musste wegen des Unfalls tätig werden. Da eines der Unfallfahrzeuge auf den Straßenbahnschienen lag, kam es zu Verspätungen im Straßenbahnverkehr. Hiervon betroffen waren die Linien 51, 52, 53 und 59. Ein Verkehrsmeister der Mainzer Mobilität war ebenfalls an der Unfallstelle anwesend, um sicherzustellen, dass bei dem Unfall die Straßenbahnschienen keinen Schaden genommen haben. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet.

Im Einsatz waren:

  •  Berufsfeuerwehr der Feuerwache 2
  • DRK-Rettungsdienst
  • ASB-Rettungsdienst
  • Notarzt
  • Polizei
  • Verkehrsmeister der Mainzer Mobilität