Am Dienstagabend (17.03.2026) ereignete sich auf einer der Haupverkehrsadern der Landeshauptstadt ein folgenschwerer Zusammenstoß. Gegen 19:20 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall in Mainz, bei dem ein 21-jähriger Motorradfahrer und ein 29-jähriger Fahrradfahrer verletzt wurden. Der Unfallort im Bereich der Kaiserstraße, Ecke Schießgartenstraße, musste für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme zeitweise voll gesperrt werden.
Kollision auf dem mittleren Fahrstreifen
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei nahm das Unglück seinen Lauf, als der 29-jährige Radfahrer unvermittelt aus dem Kaiserpark auf die Fahrbahn der Kaiserstraße einfuhr. Auf dem mittleren Fahrstreifen kam es daraufhin zur Kollision mit dem herannahenden Motorrad des 21-Jährigen. Durch die Wucht des Aufpralls stürzten beide Beteiligten zu Boden. Ersthelfer kümmerten sich umgehend um die Verunglückten, bis die alarmierten Rettungskräfte eintrafen. Beide Männer wurden zur weiteren medizinischen Abklärung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Erhebliche Verkehrsbehinderungen im Zentrum
Die Auswirkungen des Verkehrsunfall in Mainz waren im gesamten Innenstadtbereich spürbar. Die Polizei sperrte die Kaiserstraße ab der Neubrunnenstraße in Fahrtrichtung Rheinstraße für knapp 30 Minuten komplett ab. Dies führte zu einem massiven Rückstau, der sich bis weit in die angrenzenden Straßenzüge zog. Besonders betroffen war auch der öffentliche Personennahverkehr: Die Busse der Mainzer Mobilität konnten die Haltestellen im Bereich der Kaiserstraße für die Dauer der Sperrung nicht anfahren, was zu Verspätungen auf mehreren Linien führte.
Ermittlungen zum Sachschaden und Unfallhergang nach Verkehrsunfall in Mainz
Sowohl an dem Motorrad als auch an dem Fahrrad entstand erheblicher Sachschaden. Die genaue Schadenshöhe steht derzeit noch nicht fest. Die Beamten der zuständigen Polizeidienststelle haben die Ermittlungen zum exakten Unfallhergang aufgenommen, um die Schuldfrage abschließend zu klären. Zeugen, die den Verkehrsunfall in Mainz beobachtet haben, werden gebeten, ihre Aussagen zu Protokoll zu geben.
Gegen 20:00 Uhr konnte die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben werden, woraufhin sich die Stausituation allmählich auflöste.



