Die Autobahn A63 zwischen der Anschlussstelle Erbes-Büdesheim und dem Autobahnkreuz Alzey war am späten Dienstagabend (14. Juni 2022), nachdem ein Kleinwagen schwer verunfallt war, in Fahrtrichtung Mainz für knapp eine Stunde voll gesperrt. Der Verkehr staute sich auf vier Kilometer. BYC-News war vor Ort.


Mehrfach überschlagen und im Graben gelandet

Der Fahrer, der aus Richtung Kirchheimbolanden in Richtung Mainz unterwegs war, verlor gegen 22:40 Uhr, aus aktuell noch ungeklärter Ursache circa 800 Meter vor dem Autobahnkreuz Alzey die Kontrolle über seinen silbergrauen Hyundai I10. Das Fahrzeug schaukelte sich auf und überschlug sich im Anschluss mehrfach. Der Kleinwagen kam nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb letztendlich im angrenzenden Dickicht auf dem Dach liegen.

Fahrer konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien

Der Fahrer, welcher alleine im Fahrzeug unterwegs war, konnte sich selbstständig, jedoch mit leichten Verletzungen über die Fahrerseite des auf dem Dach liegenden Fahrzeuges befreien. Er wurde durch den alarmierten Rettungsdienst, an der Unfallstelle erstversorgt. Anschließend wurde er in begleitung des ebenfalls alarmierten Notarztes ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht.

Trümmerfeld erstreckte sich über mehrere hundert Meter

Da die Trümmerteile des Kleinwagens, sowie der Inhalt des Fahrzeuges mehrere hundert Meter über die komplette Breite der Fahrbahn verteilt waren, sperrte die Autobahnpolizei die Fahrbahn in Fahrtrichtung Mainz nach dem Eintreffen an der Unfallstelle komplett. Die Freiwillige Feuerwehr Stadt Alzey war neben dem Einsatzleiter Marcel Krusch mit 15 Mann an der Einsatzstelle im Einsatz. Sie stellten den Brandschutz am verunfallten Hyundai sicher, räumten die Autobahn von den Trümmerteilen, nahmen auslaufende Betriebsmittel auf und leiteten den nach circa 60 Minuten wieder laufenden Verkehr an der Unfallstelle vorbei.

Stau durch Vollsperrung und einspurige Verkehrsführung

Der Verkehr staute sich durch die Vollsperrung und die im Anschluss einspurige Verkehrsführung trotz der späten Uhrzeit auf vier Kilometer. Die Feuerwehr konnte den Einsatz gegen kurz nach Mitternacht beenden. Das Fahrzeug wurde nach der Unfallaufnahme durch einen Abschleppdienst abgeschleppt. Den Sachschaden konnte die Polizei vor Ort nicht beziffern.