BYC-NewsBlaulicht Rheinland-PfalzVerdachts des versuchten Mordes an sechs Obdachlosen

Verdachts des versuchten Mordes an sechs Obdachlosen

Brandstiftung in der Spittelstraße: Sechs Bewohner entkommen den Flammen knapp

Blaulicht Rheinland-Pfalz – Nach einem folgenschweren Vorfall auf der Pfarrwiese St. Martin in der Kaiserslauterer Innenstadt hat die Polizei die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Mordes in sechs Fällen aufgenommen. Ein 50-jähriger Mann steht unter dem dringenden Verdacht, in der Nacht zum Donnerstag, den 5. Februar 2026, vorsätzlich ein Kälteschutzzelt für wohnungslose Menschen in Brand gesetzt zu haben. In dem Zelt befanden sich insgesamt sechs sogenannte Kälte-Iglus, die als Übernachtungsmöglichkeit dienten.

Gegen 01:00 Uhr bemerkte ein Zeuge die Flammen im Bereich des Zeltes und reagierte umgehend. Er weckte die fünf weiteren schlafenden Bewohner, sodass sich alle sechs Personen rechtzeitig ins Freie retten konnten. Durch das Feuer wurden zwei Personen leicht verletzt und mussten vor Ort medizinisch versorgt werden.

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Festnahme am Tatort und weitere Ermittlungen in Bezug auf „Verdachts des versuchten Mordes“

Die alarmierte Feuerwehr Kaiserslautern konnte den Brand löschen und eine weitere Ausbreitung verhindern, dennoch wurden sechs der Iglus vollständig zerstört. Den Tatverdächtigen nahm die Polizei noch am Einsatzort fest. Die bisherigen Erkenntnisse der Ermittler stützen den Verdacht einer vorsätzlichen Brandstiftung in der Spittelstraße in Kaiserslautern.

Zusätzlich prüfen die Beamten einen möglichen Zusammenhang mit zwei weiteren Vorfällen in der gleichen Nacht. Kurz vor der Tat in der Spittelstraße waren in der Innenstadt zwei Müllcontainer in Brand geraten. Ob der 50-Jährige auch für diese Taten verantwortlich zeichnet, ist derzeit Gegenstand der laufenden Untersuchungen.

Motiv und Hintergründe noch unklar

Die Ermittlungen zum genauen Hergang sowie zu einem möglichen Motiv des Festgenommenen dauern an. Da es sich um ein laufendes Verfahren wegen eines Kapitalverbrechens handelt, werden weitere Details durch die Staatsanwaltschaft und die Polizei zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

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