BYC-NewsBlaulicht HessenHorror-Unfall auf der A5 mit Todesopfer bei Weiterstadt

Horror-Unfall auf der A5 mit Todesopfer bei Weiterstadt

Tödlicher Ausgang nach Reanimation – 57-Jähriger prallt mehrfach gegen Schutzplanken und kollidiert mit Lkw

Weiterstadt News – Ein schwerer Verkehrsunfall am Dienstagabend (17.03.2026) im Berufsverkehr auf der Autobahn 5. Gegen 20:20 Uhr ereignete sich zwischen den Anschlussstellen Weiterstadt und Langen in Fahrtrichtung Frankfurt ein Unfall auf der A5, bei dem ein 57-jähriger Autofahrer ums Leben kam. Die Rettungskräfte kämpften vor Ort um das Leben des Mannes, konnten den tragischen Ausgang jedoch nicht verhindern.

Kontrollverlust führt zur Kollision mit Lastzug

Nach dem derzeitigen Stand der polizeilichen Ermittlungen verlor der 57-jährige Fahrer während der Fahrt aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen PKW. Das Fahrzeug prallte in der Folge mehrfach gegen die seitlichen Schutzplanken, bevor es schließlich mit einem Lastzug kollidierte, der auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs war. Durch die Wucht der Aufpralle wurde das Auto schwer beschädigt und kam auf der Fahrbahn zum Stillstand.

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Reanimation an der Unfallstelle auf der A5

Unmittelbar nach dem Unfall auf der A5 leiteten Ersthelfer und der hinzugerufene Notarzt Reanimationsmaßnahmen an der Unfallstelle ein. Der schwer verletzte Fahrer wurde unter laufender Wiederbelebung in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert. Dort verstarb der Mann jedoch wenig später an den Folgen seiner schweren Verletzungen. Der Fahrer des beteiligten Lastzugs blieb nach ersten Informationen körperlich unverletzt, erlitt jedoch einen Schock.

Vollsperrung und Ursachenforschung auf der A5

Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Fahrbahn in Richtung Norden für etwa eine halbe Stunde voll gesperrt werden. Neben mehreren Streifenwagen der Autobahnpolizei waren die Feuerwehr, die Autobahnmeisterei Darmstadt sowie umfangreiche Rettungskräfte im Einsatz. Um den genauen Hergang und die Ursache für den plötzlichen Kontrollverlust zu klären, ordnete die Staatsanwaltschaft die Hinzuziehung eines Unfallsachverständigen an. Das Wrack des PKW wurde für weitere technische Untersuchungen sichergestellt.

Nach der Erstaufnahme konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden, dennoch kam es zu erheblichen Rückstaus bis in den späten Abend hinein.