Die Weisenauer SPD begrüßt die Entscheidung des Stadtvorstands, die Schillerschule in der Portlandstraße so umzubauen, dass die Schülerinnen und Schüler dort ganztags gut betreut werden können. „Dies ist ein wichtiger Schritt für die Schülerinnen und Schüler und die Weisenauer Schulversorgung.“


Der Vorsitzende der Weisenauer SPD, Alexander Quis

„Bereits seit einigen Jahren hat die SPD-Fraktion im Ortsbeirat den Bedarf nach einer Ganztagsschule im Stadtteil und die Weiterentwicklung der Schillerschule zur Ganztagsschule zum Thema gemacht, es konnte bisher aber nicht realisiert werden. Ab 2026 wird es zugleich einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulbereich geben. Spätestens dieser macht den Ausbau aus unserer Sicht zwingend notwendig. Deshalb ist es gut, dass der Mainzer Schuldezernent Dr. Eckart Lensch jetzt handelt und die Entscheidung auf den Weg bringt, die Schillerschule unmittelbar so auszustatten, dass der Ganztagsanspruch künftig erfüllt werden kann“, erklärt der Vorsitzende der Weisenauer SPD, Alexander Quis.

Für die Weisenauer SPD ist dieser Schritt auch ein positives Zeichen für die Entwicklung des Stadtteils. Sie würden durch den Ausbau die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert und somit insbesondere junge Familien entlastet. „Die Anforderungen an junge Familien haben sich stark verändert. Ein Einkommen reicht heute im Regelfall nicht mehr aus. Aber wenn beide Elternteile arbeiten, entsteht schnell ein Betreuungsproblem für die Kinder. Mit Ganztagsschulen können die Familien entsprechend unterstützt werden. Klar ist aber auch, dass neben den Ganztagsschulangeboten auch die Bildungs- und Betreuungsmöglichkeiten insgesamt, etwa im Kita-Bereich, weiter ausgebaut werden müssen. Dies hat die Stadt Mainz erkannt und arbeitet mit Hochdruck an Lösungen. Die Weiterentwicklung der Schillerschule ist dabei ein richtiger und wichtiger Schritt“, so Quis.

Für die Schillerschule bedeute dies in den nächsten Jahren auch Herausforderungen. So stehe nach der Fertigstellung des Neubaus auf dem Gelände der Friedrich-Ebert-Schule etwa der Umzug dorthin an.