„Ich freue mich, dass wir den Bau der ‚Kita Rheinallee/Zollhafen II‘ mit 1.050.000 Euro aus Landesmitteln unterstützen können. Eine Kita mit sieben Gruppen und 105 Plätzen wird hier entstehen, damit unsere Kleinsten bestmöglich gefördert und betreut werden und damit ihre Eltern Familie und Beruf gut vereinen können“, sagte Bildungsstaatssekretärin Bettina Brück in Mainz bei der Übergabe des Förderbescheids an den Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling und Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch.


„Bildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“

„Wir sehen seit vielen Jahren, dass immer mehr Eltern von ihrem Recht auf Kindertagesbetreuung Gebrauch machen. Der Ausbau der Kindertagesstätten in RheinlandPfalz ist deshalb in den vergangenen Jahren stetig weiter vorangeschritten. Die Träger und Kommunen haben dafür große Anstrengungen unternommen. Denn im Rahmender kommunalen Selbstverwaltung ist es eine Pflichtaufgabe der Kommunen, ein bedarfsgerechtes Angebot an Kindertagesbetreuung bereitzustellen. Gleichzeitig aber ist Bildung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und so sehen wir es als unsere Pflicht und auch die des Bundes, die Kommunen dabei zu unterstützen.“

Allein für das Jahr 2021 sah der Landeshaushalt insgesamt mehr als 900 Millionen Euro für die frühkindliche Bildung vor. Im Rahmen des Konjunktur und Zukunftspakets in den Jahren 2020 und 2021 stellte der Bund Gelder für den Platzausbau bereit, aus denen RheinlandPfalz 48 Millionen Euro erhalten habe. „Weil wir zugleich gute räumliche Voraussetzungen für die Kinder benötigen, sind im Rahmen des Bundesprogramms neben Ausbaumaßnahmen auch viele Maßnahmen bewilligt worden, die die hygienische Situation, die Verpflegungssituation, die Barrierefreiheit oder die Bewegungsräume für die Kinder verbessern“, sagte die Staatssekretärin weiter. Insgesamt konnten in 2020 und in 2021 so über 300 Maßnahmen mit mehr als 60 Millionen Euro aus Bundes und Landesmitteln unterstützt werden. Darunter auch die Kita Rheinallee/Zollhafen II.

Oberbürgermeister Michael Ebling dazu

„Das Wohngebiet Zollhafen ist für Mainz eine bedeutende wohn und städtebaulich Entwicklung. Hier finden vor allem auch viele junge Familien Wohnraum. Umso mehr freuen wir uns, dass das Land RheinlandPfalz den Neubau der Kita Rheinallee/Zollhafen II fördert“, so Oberbürgermeister Michael Ebling. Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch ergänzt: „Frühkindliche Förderung ist eine unserer essentiellsten kommunalen Aufgaben. Die neue Kita am Zollhafen als Ort für Bildung, Förderung und Miteinander ist ein wichtiger Baustein in der Erfüllung ebendieser Aufgaben. Jetzt kann es mit vollen Kräften weitergehen, damit bald die ersten Kinder dort in die Kita gehen können.“

Neben dem quantitativen Ausbau forciert das Land zugleich die qualitative Weiterentwicklung in der Kindertagesbetreuung

Zum 1. Juli 2021 ist das neue KitaGesetz vollständig in Kraft getreten. Das bedeutet mehr Qualität, mehr Geld und mehr Gebührenfreiheit. „Mit dem KitaZukunftsgesetz legen wir einen klaren Schwerpunkt auf die frühkindliche Bildung und arbeiten jetzt und in den kommenden Jahren daran, die Kindertagesbetreuung in unserem Land gemeinsam mit allen Beteiligten weiter voranzubringen“, so Brück. „Während der CoronaPandemie hat sich gezeigt, wie relevant die Kindertagesbetreuung für die gesamte Gesellschaft ist: Kinder brauchen Bildung, Erziehung und Betreuung, aber auch die Kita als Ort des sozialen Miteinanders, an dem sie ihre Erzieherinnen und Erzieher als Bezugspersonen und ihre Freundinnen und Freunde treffen. Eltern brauchen eine gute Betreuung für ihre Kinder, damit sie Familie und Beruf vereinbaren können. Das zeigt zugleich, wie wichtig die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher ist, die sie täglich in den Einrichtungen leisten, und für die wir uns sehr herzlich bedanken“, so Brück abschließend.