Am Sonntag (1. August 2021) protestierten über 1.000 Motorradfahrer in Frankfurt gegen Fahrverbote und Geschwindigkeitsbeschränkungen und Streckensperrungen, die ausschließlich für Biker gelten sollen. Außerdem wehrten sich die Biker gegen die Einführung des Tiroler Modells, welches die Lautstärke von Motorrädern begrenzen soll. Neben der Protestaktion stand allerdings auch eine Spendenaktion für die Opfer der Hochwasser-Katastrophe im Mittelpunkt.

Die Aktion verlief friedlich

Insgesamt hatten sich rund 1.200 Biker mit Warnwesten an der Rundfahrt durch die Stadt beteiligt. Die Männer und Frauen starteten ihre Fahrt am Rebstockgelände in Frankfurt, fuhren einmal durch die Stadt und beendeten die Aktion gegen 14:00 Uhr auch wieder am Rebstockgelände. Wie die Polizei mitteilte, verlief die gesamte Aktion sehr friedlich, zu Straßensperrungen aufgrund der Fahrt sei es nicht gekommen.

Spendenaktion für Flutopfer

Zusätzlich stand für die Motorradfahrer aber auch eine Spendenaktion für die Flutopfer in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen im Mittelpunkt. Mit Trauerfloren auf zahlreichen Motorrädern machten haben die Biker den Menschen gedacht, wegen den verehrenden Fluten ums Leben kamen. Wie viel Geld schließlich insgesamt bei der Spendenaktion zusammen kam, ist bislang noch nicht bekannt.