In der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz sind mittlerweile rund 1.560 Menschen gemeldet, die seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine im Februar 2022 aus ihrem Heimatland flüchten mussten. Die Stadt konnte in den vergangenen Wochen kurzfristig mehrere Standorte zur Unterbringung von aus der Ukraine geflüchteten Menschen in Betrieb nehmen. In der kommenden Woche wird ein weiterer Standort folgen.


Unterfünfte kommen an ihre Grenzen

Unter anderem reaktivierte Gemeinschaftsunterkünfte wie das Allianzhaus oder vormals von Studierenden bewohnte Appartements in der Generaloberst-Beck-Straße. Auch wurden Menschen in privaten Wohnraum vermittelt und beeinträchtige Personen im Hotel INNdependence untergebracht. Dennoch kommen die Unterkünfte im Verantwortungsbereich der Stadtverwaltung Mainz nun an ihre Grenze, denn mittlerweile wohnen dort rund 660 Ukrainer.

Die Betreuung der Menschen wird die Hilfsorganisation Malteser übernehmen

Daher muss ab Anfang kommender Woche auch die Turnhalle in Mainz-Drais zur Unterbringung von aus der Ukraine geflüchteten Menschen genutzt werden. Die Halle wurde bereits für eine Belegung von bis zu 150 Menschen vorbereitet. Die Betreuung der Menschen vor Ort wird die Hilfsorganisation Malteser übernehmen, die viel Wissen und Erfahrung in der Flüchtlingsarbeit mitbringt. Die Versorgung mit Essen übernimmt ein Caterer im Auftrag der Stadtverwaltung.