BYC-NewsAlzey-WormsTödlicher Raubüberfall in Worms: Prozess gegen 36-Jährigen

Tödlicher Raubüberfall in Worms: Prozess gegen 36-Jährigen

Nach dem gewaltsamen Tod einer 73-jährigen Frau in Worms hat heute die Verhandlung vor dem Landgericht Mainz begonnen. Der Angeklagte soll sein Opfer erst erschlagen und dann erstickt haben.

Ein Tödlicher Raubüberfall in Worms beschäftigt ab Donnerstagnachmittag, 19. März 2026, die 1. Strafkammer des Landgerichts Mainz. Die Staatsanwaltschaft wirft einem 36-jährigen Mann vor, im August vergangenen Jahres eine Seniorin in ihrem eigenen Zuhause getötet zu haben. Der Angeklagte handelte laut Anklageschrift mit der Absicht, Geld und Wertsachen aus dem Haus der Geschädigten zu stehlen.

Totschlag in einer Doppelhaushälfte in Worms

Der Vorfall ereignete sich am Abend des 30. August 2025 in Worms. Der Beschuldigte verschaffte sich Zugang zum Haus und traf im Erdgeschoss auf die 73-jährige Inhaberin. Da der Mann der Frau persönlich bekannt war, entwickelte sich die Situation schnell zu einem brutalen Übergriff. Der Angeklagte überwältigte die Seniorin und schlug ihr mit einer Vase massiv gegen den Kopf. Doch damit endete die Gewalt nicht: Der Mann zog das wehrlose Opfer in die Küche und drückte ihr ein Kopfkissen ins Gesicht, bis die Frau infolge der schweren Gewalteinwirkung verstarb.

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Beutezug nach der Tat

Nachdem das Opfer leblos am Boden lag, durchsuchte der Angeklagte das Anwesen systematisch nach Beute. Er entwendete Schmuck, Münzsammlungen, Bankkarten sowie 800 Euro Bargeld. Mit den Wertgegenständen flüchtete er schließlich vom Tatort. Die Ermittlungsbehörden kamen dem Verdächtigen jedoch schnell auf die Spur. Bereits einige Tage nach dem Tödlicher Raubüberfall in Worms klickten die Handschellen. Seit seiner Festnahme befindet sich der 36-Jährige in Untersuchungshaft.

Umfangreiche Beweisaufnahme am Landgericht

Aufgrund der Schwere der Vorwürfe hat das Gericht zahlreiche Termine angesetzt, um den Tathergang lückenlos zu rekonstruieren. Die Verhandlung wird bis in den Mai hinein fortgesetzt. Die nächsten Sitzungen sind für den 31. März und den 1. April im Saal 201 geplant. Insgesamt sind elf Fortsetzungstermine vorgesehen, bei denen Sachverständige und Zeugen zu Wort kommen sollen, um das Urteil im Fall des Tödlichen Raubüberfall in Worms vorzubereiten.