Am Freitagnachmittag (19. November 2021) in der Zeit von 15:00 bis 17:00 Uhr fand ein Termin zum Austausch mit Thorsten Siehr statt. Er ist Kandidat der SPD Ginsheim-Gustavsburg bei der Bürgermeisterwahl am 5. Dezember. BYC-News war bei dem Treffen am Jugend- und Sportpark in Ginsheim vor Ort.


Gespräche mit den Bürgern

Vor Ort hatte die SPD Ginsheim-Gustavsburg einen Pavillon aufgebaut. Bei einem geselligen Beisammensein und einer Tasse Kaffee hatten Bürger die Gelegenheit, mit Thorsten Siehr ins Gespräch zu kommen und den Bürgermeisterkandidaten näher kennenzulernen und ihm ihre Fragen zu stellen.

„Mich wundert nicht, dass LKW-Fahrer vorsichtig sind“

BYC-News sprach mit ihm über das Thema, dass immer wieder LKW-Fahrer vor der Unterführung in Gustavsburg wenden und darüber, ob eine Beschilderung der Bahnunterführen, welche die zulässige Durchfahrtshöhe anzeigt, helfen würde. Hierzu erklärt er: „Ich beobachte das auch immer wieder. Es war ja von Anfang an Grundlage der Planung, dass die Unterführung für den Schwerlastverkehr gesperrt wird. Deshalb wundert es mich jetzt auch nicht, dass die LKW-Fahrer da mit großer Vorsicht ran gehen, anhalten und aussteigen, um sich die Sache erstmal anzuschauen.“

Hierfür gebe es zwei Gründe: Zum einen sei das der Kurvenradius, was vor allem dann knapp wird, wenn sich zwei LKWs in der Unterführung entgegen kommen. Zum anderen sei auch die Durchfahrshöhe nur schwer einzuschätzen.

„Wenn sich zwei Sattelschlepper begegnen, wird das sehr eng“

Zu dem Kuvenradius sagt Siehr: „Diese Trassierung in der Kurve war ja auch mit ein Grund, dass man bei der Planung schon gesagt hat, man sperrt die Unterführung für den Schwerlastverkehr. Die Feuerwehr zum Beispiel, die da mit Martinshorn durch fährt, nimmt man wahr. Da kommt auch nicht zeitgleich noch ein anderes Feuerwehrfahrzeug entgegen. Die Busse, die geplant sind, kann man auch so takten, dass die sich nicht in der Unterführung begegnen. Beim Schwerlastverkehr kann man das aber nicht ausschließen. Auch wenn es einigermaßen passt, wenn da zwei Sattelschlepper aneinander vorbei fahren, ist es sehr eng.“

Beschilderung der Unterführung als Übergangslösung

Um den LKW-Fahrern die Bedenken bezüglich der zulässigen Durchfahrtshöhe zu nehmen, hält Siehr eine entsprechende Beschilderung für sinnvoll: „Es ist natürlich so, dass die Höhe ausreichend ist, damit die Unterführung nicht begrenzt werden muss. Aber ich glaube auch, dass das als erste Maßnahme eine vernünftige Lösung wäre, um den vorsichtigen Fahrern die Angst zu nehmen. Natürlich muss Hessen Mobil beteiligt und angehört werden aber die zuständige Verkehrsbehörde ist schlussendlich der Bürgermeister. Ich sehe also auch hier kein Problem, eine solche Beschilderung als Bürgermeister vornehmen zu lassen“

Für Thorsten Siehr sei das allerdings nur eine Übergangslösung. Denn als Bürgermeister möchte er ohnehin die Sperrung der Unterführung für den Schwerlastverkehr anordnen.