Bereits vor dem offiziellen Start trafen sich die drei diesjährigen Binger STADTRADEL-Stars gemeinsam mit dem Beigeordneten Jens Voll und dem Koordinator des Binger STADTRADELNS, Michael Kloos auf dem Rochusberg.

Aktion gemeinsam mit dem Landkreis

Die Aktion findet wieder gemeinsam mit dem Landkreis Mainz-Bingen statt und läuft in diesem Jahr im Zeitraum vom 14.06. bis zum 04.07.2021. Bis kurz vor dem Start haben sich bereits 28 Teams mit 221 angemeldeten Radlern darunter sechs Parlamentarier und der Beigeordnete angemeldet. In den letzten Jahren stieg die Teilnehmerzahl stetig – von 158 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Jahr 2019 auf 175 im letzten Jahr und nun auf über 220. Diese Zahlen belegen, dass immer mehr Bürgerinnen und Bürger das Fahrrad nutzen.

Meldeplattform RADar!

Daher ist eine gute Infrastruktur wichtig. Der Ausbau und Bau von Radwegen ist leider von vielen Faktoren abhängig und damit nicht kurzfristig möglich. Wichtig ist aber das Wissen um Schäden oder sonstige Gefahrenstellen, um diese zu beseitigen und wieder eine gute Qualität der Radwegeverbindung zu erreichen. Daher bietet die Stadt Bingen auch während des STADFTRADELNS die „Meldeplattform RADar!“ an. Mit diesem Tool haben Radelnde die Möglichkeit, via Internet im Online-Radelkalender oder über die RADar!- bzw. STADTRADEL-App die Verwaltung auf störende und gefährliche Stellen im Radwegeverlauf aufmerksam zu machen.

Außergewöhnliche Situation öffentlich dokumentieren

Die „Möglichkeit“ an den 21 STADTRADEL-Tagen kein Auto von innen zu sehen und ihre Erfahrungen mit dieser auch ausgewöhnlichen Situation öffentlich zu dokumentieren, haben drei Bingerinnen und Binger ergriffen. Eigene Erfahrungen zu machen und diese auch an Interessierte weiterzugeben, das ist das Ziel der drei Binger STADTRADEL-Stars.

Annette Renner war letztes Jahr erstmals beim STADTRADELN dabei und dann gleich als STADTRADELN-Star aktiv. Sie besitzt kein Auto mehr und schafft es, die Dinge des täglichen Lebens mit dem Fahrrad zu erledigen.

Neu dabei ist Jessica Wöll, die Leiterin des städtischen Waldkindergartens auf dem Rochusberg. Mit dem E-Lasten-Pedelec fährt sie jeden Tag auf den Rochusberg und hat im Fahrradanhänger auch noch Therapiehund Manfred dabei. Ihr Auto hat sie vor einiger Zeit verkauft und meistert seitdem alle Fahrten, inklusive der Fahrt zu Ihrem Arbeitsplatz auf dem Rochusberg, mit dem Zweirad.

Umstieg während Corona auf E-Pedelec

Stefan Bastiné, Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion, stellt sich auch zum ersten Mal der Herausforderung eines STADTRADEL-Stars. Aktiv dabei ist er schon seit 2016, im erfolgreichen Team der TH Bingen. Wie viele andere auch, stieg er zu Beginn der Corona-Zeit erstmals auf ein E-Pedelec und fährt seitdem damit so viele Strecken wie möglich. Auf dem Heimweg von der Arbeit oder sonstigen Terminen fährt er auch öfters auf den Laurenziberg und genießt die Aussicht auf seine Heimat Dromersheim. Selbstverständlich ist ein dreiwöchiger Verzicht aufs Auto nicht einfach, aber auf jeden Fall machbar.

In den Blogbeiträgen auf der Binger Seite von STADTRADELN kann man dann von den Erfahrungen eines STADTRADELN-Stars lesen, aus diesen lernen und sich selbst motivieren, mehr das Fahrrad zu nutzen.

Kontakt und weitere Informationen:
https://www.stadtradeln.de/bingen/ sowie beim Koordinator des Mobilitätskonzeptes, Michael Kloos, Telefon 06721 / 9707-77, E-Mail stadtradeln@bingen.de.