14 Hauseigentümern hat die Stadt im Jahr 2021 eine finanzielle Förderung für die Sanierung ihres Anwesens gewährt. Bei entsprechendem Kostennachweis werden dabei insgesamt bis zu 60.000 Euro ausgeschüttet. Die Mittel dafür stammen sowohl aus Fördertöpfen des Landes als auch des Bundes. Besonders viele Zuwendungen gehen in diesem Jahr an Eigentümer in der Oppenheimer Vorstadt. Durch den Generationenwechsel werden dort derzeit viele Häuser zu neuem Leben erweckt.


Baufachliche Begleitung und Förderung

Zahlreiche Teilnehmer nutzten im Rahmen eines städtebaulichen Rundgangs vor einigen Wochen die Gelegenheit, sich über die Modernisierungen zu informieren. „Der Prozess wird sich noch weiter fortsetzen“, kündigt die in Oppenheim für Bauen zuständige Erste Beigeordnete Silke Rautenberg (AL) an.

Mit der Förderzusage der Stadt kommen Eigentümer nicht nur in den Genuss einer Finanzspritze, sondern werden auf Kosten der Stadt auch noch baufachlich begleitet. „Dass wir Bauherrn trotz unserer klammen Haushaltslage ein solches umfassendes Unterstützungsangebot machen können, freut uns sehr“, erklärt die Erste Beigeordnete. Es sei wichtig, den baulichen Bestand für zeitgemäßes Wohnen nutzbar zu machen. Dies sei wichtig für die Innenentwicklung stärke die Altstadt als Lebens- und Wirtschaftsstandort. Die städtischen Zuschüsse sieht sie daher als gut angelegtes Geld, denn in den Genuss kommt nur, wer sich an die Vorgaben unserer Erhaltungs- und Gestaltungssatzung hält. Darüber sichere die Stadt die historische Substanz. „Das kommt auch unserem schönen Stadtbild zugute“, freut sich Rautenberg. Insgesamt 150.000 Euro hat die Stadt in den letzten fünf Jahren an rund 30 private Bauherren ausgezahlt. Die Zuschüsse liegen meist zwischen 10 und 30 Prozent der förderfähigen Posten. Die Höhe richtet sich zum einen nach den Gesamtinvestitionskosten und zum anderen nach der städtebaulichen Relevanz der Maßnahme. Diese wird über einen Kriterienkatalog fachlich ermittelt.