Riedstadt: Ein außergewöhnlicher Fund hat am Sonntagnachmittag, den 20. September 2026, zu einem größeren Polizeieinsatz im Bereich des Schwarzbachs geführt. Ein 48-jähriger Mann und sein Sohn entdeckten bei einem Spaziergang westlich der Vitos-Klinik eine historische Panzergranate im Bachbett. Gegen 13:30 Uhr alarmierten die Finder umgehend die Einsatzkräfte. Der Vorfall erfordert nun umfassende Sicherheitsvorkehrungen und führt zu einer kontrollierten Sprengung in Riedstadt.
Kampfmittelräumdienst entscheidet auf kontrollierte Vernichtung bei Riedstadt
Die alarmierten Polizeibeamten trafen rasch am Fundort ein, sperrten das Areal umgehend ab und zogen Experten des Kampfmittelräumdienstes zur Begutachtung hinzu. Nach der genauen Untersuchung des Munitionsteils entschieden die Fachleute, dass ein gefahrloser Transport der Panzergranate nicht möglich ist. Das Kampfmittel muss daher direkt am Fundort im Bachbett unschädlich gemacht werden.
Die gezielte Sprengung ist für den heutigen Montag, den 21. September 2026, angesetzt. Um die nötige Sicherheit für Passanten und Einsatzkräfte zu gewährleisten, hat die Polizei rund um den Fundort einen Sicherheitsbereich mit einem Radius von 300 Metern eingerichtet.
Keine Gefahr für die Bevölkerung – Fundort wird bewacht
Bis der Kampfmittelräumdienst die Entschärfung und Vernichtung der Panzergranate erfolgreich abgeschlossen hat, wird der abgesperrte Bereich durch Polizeikräfte durchgehend überwacht. Nach Angaben der Behörden bestand für Anwohnerinnen und Anwohner sowie die breite Bevölkerung zu keiner Zeit eine unmittelbare Gefahr. Nach erfolgter Sprengung und Freigabe des Areals werden die Behörden unverzüglich über das Ergebnis des Einsatzes informieren.







