Vor dem Hintergrund, dass die Homeoffice-Pflicht am 20. März ausläuft, spricht sich die Mainzer SPD für eine Verlängerung der Homeoffice-Regelungen aus und regt an, über die Pandemie hinaus eine zeitgemäße Regelung für die Arbeit zu Hause zu schaffen. „Steigende Infektionszahlen, steigende Spritpreise, Entlastung der Straßen und der Umwelt, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf – es gibt viele gewichtige Gründe um die Homeoffice-Regelung fortzuführen“, erklären die beiden SPD-Vorsitzenden Mareike von Jungenfeld und Christian Kanka.


Es gilt jetzt wieder genauer hinzuschauen und die kritische Infrastruktur zu schützen

„Die Infektionszahlen sind wieder zu hoch, als dass wir alle Vorsicht aufgeben könnten. Das zeigt auch die kürzlich von der Landesregierung angekündigte Verlängerung der Corona-Maßnahmen. Es gilt jetzt wieder genauer hinzuschauen und die kritische Infrastruktur zu schützen. Vermehrte Infektionen und damit verbundene Absonderungspflichten führen erneut zu einem erhöhten Ausfall an Arbeitskräften. Homeoffice ist ein gutes Mittel, Kontakte und damit Risiken zu vermeiden. Deshalb ist es richtig, die geltenden Regeln fortzuführen.“, so Kanka. Im Privatleben könne man aus eigenem Entschluss Aktivitäten vermeiden oder anders zu gestalten. Im Berufsleben gehe das nicht, hier seien vernünftige Regelungen gefragt. „Die Regelungen gibt es. Diese müssen nun entweder gesetzlich verlängert werden oder von Seiten der Arbeitgeber vernünftigerweise fortgeführt werden“, erläutert Kanka.

Gleichzeitig regt von Jungenfeld an, über die Pandemie hinaus zu denken

„Wer im Homeoffice arbeitet, muss nicht zum Arbeitsplatz fahren. Das entlastet die Straßen, verringert die CO2-Belastung und schont den eigenen Geldbeutel. Gerade heute ist die Höhe der Fahrtkosten ein Thema. Deshalb gilt auch unter dem Gesichtspunkt des Verkehrs: Zu Hause ist das bessere Büro.“ Auch als die Familienpartei in Mainz wünscht sich die SPD eine großzügige Homeoffice-Regelung. „Dass Eltern weiterhin die Zeitersparnis durch wegfallende Wege haben, wenn sie von zu Hause arbeiten, wirkt sich positiv auf Familien aus und dient auch der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, so Mareike von Jungenfeld. „Viele, die während der Pandemie im Homeoffice tätig waren, hätten diese Form der Tätigkeit schätzen gelernt. Auch viele Arbeitgeber hätten gute Erfahrungen damit gemacht. Dafür jetzt eine dauerhafte Regelung zu finden, sei ein Gebot der Vernunft.“

„Außerdem sind alle Arbeitgeber aufgefordert über neue Mobilitätsangebote für ihre Mitarbeiter:innen nachzudenken. Hier sei nicht nur das JobTicket für Bus und Bahn sondern auch Partnerschaften mit den Leihradsystem der Mainzer Mobilität genannt. Hiermit fahren Mitarbeiter:innen die erste Stunde pro Fahrt kostenfrei“, erläutern die beiden Vorsitzenden. Die Stadtverwaltung Mainz sei bereits eine solche Partnerschaft mit der Mainzer Mobilität eingegangen, wovon über 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren würden.