Zur Sensibilisierung der Bevölkerung sowie zur Überprüfung der Übertragungswege und der Funktionsfähigkeit der Sirenenanlagen gibt es im Kreis Groß-Gerau jährlich zwei Sirenenprobebetriebe, die am letzten Samstag im April sowie im Rahmen des bundesweiten Warntages am 2. Donnerstag im September (2021 am 9. des Monats) stattfinden.


Der Probebetrieb läuft ab 11 Uhr

Als nächster Termin steht nun an: Samstag, 24. April, ab 11 Uhr. Mit der Auslösung der Sirenen verbunden werden auch Meldungen über die Warn-Apps (KATWARN, hessenWarn, Nina) aktiviert. Der Probebetrieb läuft ab 11 Uhr, zeitlich versetzt für jede Kommune separat, mit folgendem Signal: eine Minute andauernder, auf- und abschwellender Heulton. Bedeutung: „Rundfunk einschalten, auf Durchsagen achten!“

Das Signal dient im Gefahrenfall zur Warnung der Bevölkerung, die damit aufgefordert ist, das eigene Verhalten auf die besondere Situation hin auszurichten und dem regionalen Rundfunk oder anderen Medien nähere Hinweise zu entnehmen. Der Warnton unterscheidet sich deutlich von dem möglichen zweiten Sirenensignal, einem zweimal unterbrochenen Dauerton von einer Minute Länge, mit dem der Feueralarm akustisch angezeigt wird.

In Kelsterbach und Raunheim wird zudem ein drittes Sirenensignal mit der Bedeutung „Entwarnung“ ausgesendet. Es handelt sich dabei um einen einminütigen ununterbrochenen Dauerton, der das Ende der besonderen Gefahrenlage signalisiert.