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SEK-Zugriff nach Familiendrama: Großer Polizeieinsatz in Mombach

Ein bewaffneter Mann verschanzte sich am Montagnachmittag mit einem Kind im Keller eines Mehrfamilienhauses. Spezialkräfte stürmten das Gebäude und nahmen den Mainzer fest.

Ein massives Aufgebot an Rettungskräften und schwer bewaffneten Polizisten sorgte am Montagnachmittag, 2. März 2026, für stehende Kolonnen und abgesperrte Straßenzüge in Mainz-Mombach. Grund für den Polizeieinsatz in Mombach war der Notruf eines Anwohners, der die Beamten gegen 15:30 Uhr erreichte. In einem dortigen Mehrfamilienhaus in der Hauptstraße eskalierte offenbar ein Familienstreit derart, dass sich ein 57-jähriger Mann gemeinsam mit einem Kind im Kellerbereich verschanzte. BYC-News war vor Ort.

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Spezialeinsatzkräfte stürmen bei Polizeieinsatz in Mombach ein Wohnhaus

Da der Mann laut Zeugenaussagen mit einem unbekannten Gegenstand bewaffnet war und sich augenscheinlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, forderte die Einsatzleitung umgehend das Spezialeinsatzkommando (SEK) an. Bereits gegen 16:20 Uhr umstellten die schwer bewaffneten Polizisten das Gebäude. Während der Verhandlungen und der Vorbereitung des Zugriffs sicherte die Berufsfeuerwehr Mainz den Bereich ab, kam jedoch glücklicherweise nicht aktiv zum Löscheinsatz.

Festnahme beendet den Einsatz

Gegen 17:30 Uhr erfolgte der entscheidende Zugriff durch die Spezialkräfte. Die Beamten konnten den 57-jährigen Mainzer in den Räumlichkeiten überwältigen und in Gewahrsam nehmen. Der Mann erlitt bei der Festnahme leichte Verletzungen und wurde unter polizeilicher Begleitung durch den Rettungsdienst in ein Mainzer Krankenhaus transportiert. Zum Gesundheitszustand des Kindes machte die Polizei vor Ort keine detaillierten Angaben, bestätigte jedoch, dass außer dem Beschuldigten keine weiteren Personen zu Schaden kamen.

Etwaige Verkehrsbehinderungen durch Vollsperrung

Für die Dauer von knapp zwei Stunden kam es rund um den Polizeieinsatz in Mombach zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Polizei sperrte die wichtige Durchgangsstraße zwischen der Kreuzstraße und der Industriestraße (L423) in beide Richtungen komplett ab. Erst gegen 18:00 Uhr konnten die Beamten der Polizei Mainz die Fahrbahnen wieder für den Verkehr freigeben. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat und der Art der Bewaffnung dauern derzeit an.

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