Am Ostersonntag, den 5. April 2026, kam es gegen 16:00 Uhr zu einem unfassbaren Messerangriff in Breuberg, der einen Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften auslöste. Eine 48-jährige Frau war zu diesem Zeitpunkt gemeinsam mit drei Freundinnen in der Brunnenstraße unterwegs, um das frühlingshafte Wetter für einen Spaziergang zu nutzen. Nichts deutete darauf hin, dass dieser Ausflug in einem lebensgefährlichen Verbrechen münden würde.
Tathergang in der Brunnenstraße
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittler ereignete sich der Messerangriff in Breuberg in einem Moment der Arglosigkeit. Die Frau war am Wegesrand stehen geblieben, um eine Blume zu fotografieren, während ihre Begleiterinnen ein kurzes Stück vorausgingen. Ein unbekannter Mann, der zuvor mit einem Fahrrad an der Gruppe vorbeigefahren war, kehrte zu Fuß um und näherte sich der 48-Jährigen von hinten. Ohne erkennbare Provokation stach der Täter mit einem Messer auf die Frau ein. Erst als die Freundinnen die Situation bemerkten und lautstark zur Hilfe eilten, ließ der Angreifer von seinem Opfer ab.
Rettungshubschrauber und Klinikaufenthalt
Die Folgen der Tat waren verheerend. Die Frau erlitt durch den Messerangriff in Breuberg so schwere Verletzungen, dass Ersthelfer und der alarmierte Notarzt sofort einen Rettungshubschrauber anforderten. Das Opfer wurde zur Notoperation in eine spezialisierte Klinik geflogen. Der Täter nutzte die kurzen Augenblicke des Schocks, um zu seinem Fahrrad zurückzukehren und unerkannt vom Tatort zu flüchten. Trotz einer sofort eingeleiteten Großfahndung der Polizei Südhessen fehlt von dem Mann bislang jede Spur.
Ermittlungen wegen versuchten Mordes
Die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das Polizeipräsidium Südhessen haben die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts aufgenommen. Besonders beunruhigend für die Anwohner: Nach ersten Vernehmungen gibt es keinerlei Hinweise auf eine Vorbeziehung zwischen Täter und Opfer. Es scheint sich um eine willkürliche Tat zu handeln, deren Motiv völlig im Dunkeln liegt. Die Ermittler bitten Zeugen, die am Ostersonntag im Bereich der Brunnenstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich umgehend zu melden. Der Messerangriff in Breuberg hat in der gesamten Region tiefe Betroffenheit und Besorgnis ausgelöst.






