Immer mehr Menschen kämpfen rund um die Armutsgrenze, weil das Geld trotz Arbeit oder Rente nicht ausreicht. Ist es dann Mal wieder besonders knapp, braucht es Alternativen, die nicht erst in einigen Jahren Finanzmittel in die leeren Kassen spülen. Doch welche Optionen gibt es?

Tipps, um das Portemonnaie zeitnah zu füllen

Ist am Ende vom Geld noch viel Monat übrig, braucht es Kreativität und Motivation, um an der Situation etwas zu ändern. Hierzu gibt es einige Möglichkeiten abseits von Kredit, Dispo oder dem Geldleihen bei Freunden und Verwandten. Eine von diesen ist als Beispiel das Erstellen von Inhalten. Viele Selbstständige, Unternehmer oder Entrepreneure suchen heute Menschen, die für einen Obolus Content erstellen. Das können Fotos sein, Videos oder einfach Texte, um eine Website zu füllen.

Im Internet finden sich diverse Portale und Plattformen, die Auftraggeber und Content-Ersteller zusammenführen. Selbstverständlich ist die Vergütung zu Beginn selten sehr hoch. Doch häufig wird umgehend bezahlt und dank wöchentlicher Auszahlung von Guthaben lassen sich kleinere finanzielle Krisen abfedern. Auf Dauer kann ein Engagement in diesem Bereich durchaus eine ansprechende Einnahmequelle erschließen. Hierzu ist im Grunde genommen nicht mehr nötig als Eigeninitiative, eine Internetverbindung und ein wenig Geschick oder zumindest der Wille, etwas zu lernen.

Eine andere Möglichkeit ist der Verkauf einer gebrauchten Photovoltaikanlage auf einer gepachteten Dachfläche. Wenn Sie Ihre Photovoltaik Anlage verkaufen möchten, bietet sich nun eine hervorragende Gelegenheit dazu. Gekauft werden von kleinen 30 kWp Dachanlagen bis hin zu großen Solarparks derzeit PV-Anlagen zum guten Preis. Denn diese werden im Anschluss wieder an andere Kunden vermittelt. So lässt sich mit einer bereits zurückliegenden Investition noch einmal gutes Geld machen.

Ausmisten und Verkaufen

Ebenfalls häufig völlig unterbewertet ist das eigene Hab und Gut, welches ungenutzt in der Wohnung, dem Haus oder auf dem Dachboden, im Keller oder der Garage schlummert. Wer sich die Zeit nimmt und aussortiert, wird so manche nicht mehr benötigten Schätze hervorkramen. Anstatt diese allerdings zu entsorgen, sollte ihr Wert ermittelt werden. Im Anschluss lassen sich diese noch praktisch über eBay oder eBay-Kleinanzeigen sowie alternative Portale verkaufen. Da das üblicherweise recht schnell umgesetzt ist, bringt der „alte Kram“, der ohnehin nicht mehr benötigt wird, häufig noch eine ganze Stange Geld ein.

Individuelles Können nutzen

Wer über spezielle Fähigkeiten verfügt, wie das Spielen eines Instrumentes oder aber gut in einem bestimmten Fach ist, der kann unkompliziert Nachhilfestunden geben. Je nach Unterrichtsqualität und der Bereitschaft des Nachhilfeschülers dafür zu bezahlen, können leicht 10 bis 50 Euro in der Stunde erwirtschaftet werden. Aber auch anderen dabei zu helfen, mit modernen Technologien umzugehen, kann lukrativ sein. Wer sich als Beispiel gut mit mobilen Geräten auskennt, kann sein Wissen an ältere Semester gegen eine kleine Aufwandsentschädigung weitergeben.

Hilfe in der Nachbarschaft

In den meisten Gegenden finden sich immer ältere Menschen, die Probleme haben, einkaufen zu gehen. Diesen kann man beim Einkaufen helfen, Taschen tragen oder die Besorgungen kurzerhand komplett allein erledigen. Gleiches gilt für das Rasenmähen, Heckenschneiden und vielem mehr. Üblicherweise lassen sich so um die 10 Euro pro Stunde verdienen.

Diese Ideen sind nur ein paar wenige, deren Wirksamkeit sich immer wieder beweist. Doch es gibt noch viele Optionen mehr. Hierzu gehört etwa das Untervermieten eines Raumes in der Wohnung, das Anbieten einer Mitfahrgelegenheit, die Teilnahme an klinischen Studien, Blut- und Samenspende und noch einiges andere. Der Kreativität sind, Initiative vorausgesetzt, kaum Grenzen geboten.