Nachdem in den vergangenen zwei Jahren auch die Volksfeste in Mainz der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen waren, gibt es nun gute Aussichten für den Sommer. Der Rhein-Frühling in Mainz ist geplant und die Schausteller in Mainz sind zuversichtlich, dass dieses, sowie weitere Feste in Mainz stattfinden können. BYC-News sprach mit Marco Sottile, dem ersten Vorsitzenden der Interessengemeinschaft Mainzer Schausteller und Marktbeschicker (IMSM) darüber.


Der Mainzer Rhein-Frühling ist vom 9. April bis zum 24. April 2022 geplant.

„Der Rhein-Frühling ist geplant. Wir warten natürlich jetzt noch, auf mögliche neue Verordnungen, dass man weiß in welcher Form das Fest stattfinden kann. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass die Bestimmungen dann so sind, dass wir relativ normal starten können“, berichtet Marco Sottile.

Weiter erklärt er: „Ich gehe jetzt mal von meiner persönlichen Meinung aus. Wir können natürlich jetzt nicht alle mit Vollgas weitermachen, sondern müssen schon noch etwas behutsam mit der Sache umgehen. Ich gehe aktuell aber nicht davon aus, dass das Gelände eingezäunt wird. Das Konzept mit den Bändchen wie am Weihnachtsmarkt wäre natürlich eine Möglichkeit, aber auch das halte ich eigentlich nicht für notwendig. Man hat ja jetzt auch den Einzelhandel wieder für alle geöffnet. Ich denke daher, dass man auch den Rhein-Frühling relativ normal stattfinden lassen kann. Wir haben jetzt auch schon mit den Fahrgeschäftbesitzern gesprochen, damit sie bescheid wissen, dass da was in Planung ist.“

Auch die Johannisnacht sei aktuell schon in der Planung. Obwohl sich bis dahin natürlich noch einiges ändern könne, sei er sehr zuversichtlich, dass die Volksfest-Saison relativ normal verlaufen werde.

Eine große Erleichterung für die Schausteller

„Es gab jetzt jahrelang keine Volksfeste. Und besonders in der Branche ist jede Woche, in der es so weitergeht, ein enormer Verfall. Auf der anderen Seite sind wir aber auch alle vernünftig und wissen, dass die Gesundheit Vorrang hat. Aber Volksfeste finden an der frischen Luft statt und gerade der Rhein-Frühling ist so großzügig gebaut, dass ich da kein Problem sehe, das durchzuführen. Wir müssen ja jetzt langsam nach so langer Zeit auch mal wieder zurück in die Normalität kommen“, betont der Vorsitzende des IMSM.

„Wir werden uns aber erst am 2. März treffen und weitere Schritte und Details planen. Dann werden wir auch nochmal im Verband und mit der Dezernentin Manuela Matz zusammensitzen und genauer darüber sprechen, wie der Rhein-Frühling stattfinden kann“, sagt Sottile abschließend.