Über das Internet wird derzeit ein Video verbreitet, in dem von einem Überfall auf einen 16-jährigen Jugendlichen im Bereich Euskirchen (Nordrhein-Westfalen) berichtet wird. Eine Frau berichtet in dem Video auf russisch, dass der Jugendliche angeblich von einer Gruppe Ukrainer zu Tode geprügelt wurde.


Die Polizei dementiert den Fall und warnt vor den Fake-News

Der für Kapitalverbrechen im Bereich Euskirchen zuständigen Polizei Bonn liegen derzeit keinerlei Informationen über einen solchen gewalttätigen Übergriff oder gar über ein Tötungsdelikt vor. Der Staatsschutz der Polizei Bonn habe die Ermittlungen in der Angelegenheit bereits aufgenommen. Die Experten gehen zur Zeit davon aus, dass es sich um ein absichtliches „Fake-Video“ handelt, welches Hass schüren soll.

„Wir bitten, dieses Video nicht weiter zu verbreiten und sämtliche Informationen, vor allem aus den sozialen Medien, besonders sorgsam auf Echtheit der gemeldeten Fakten zu prüfen“, schreibt die Polizei dazu.