BYC-NewsMainzPolizei MainzBilanz der Polizei zum Rosenmontagszug in Mainz 2026

Bilanz der Polizei zum Rosenmontagszug in Mainz 2026

Polizeipräsidium Mainz meldet weitestgehend ruhigen Einsatzverlauf

Das Polizeipräsidium Mainz zieht nach dem Ende der Einsatzmaßnahmen am frühen Dienstagmorgen, 17. Februar 2026, eine positive Bilanz zum diesjährigen Rosenmontagszug in Mainz 2026.

Trotz einer geschätzten Besucherzahl von über 500.000 Menschen in der Mainzer Innenstadt verlief der polizeiliche Einsatz entlang der Zugstrecke und im gesamten Stadtgebiet weitestgehend unauffällig. Aufgrund der entspannten Lage konnten die Einsatzkräfte die Maßnahmen früher als in den Vorjahren beenden, dennoch verblieben ausreichend Kräfte zur Gewährleistung der Sicherheit in der Innenstadt.

Konsequenter Jugendschutz und Alkoholprävention

Ein Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit lag erneut auf der Prävention und dem Jugendschutz. Insgesamt führten die Beamten 1.319 Personenkontrollen durch, wovon 753 Kontrollen auf Kinder und Jugendliche entfielen.

Im Zuge dieser Maßnahmen stellten die Einsatzkräfte rund 211 Liter Alkohol sicher oder vernichteten diesen unmittelbar. Die konsequente Linie spiegelte sich auch in den Eingriffsmaßnahmen wider: Lediglich 4 Personen mussten in Gewahrsam genommen werden, während 47 Personen wegen störenden Verhaltens einen Platzverweis erhielten.

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Straftaten und Ermittlungen zum Rosenmontagszug in Mainz 2026

Insgesamt registrierte die Polizei bis Einsatzende 55 Straftaten, darunter 25 Körperverletzungsdelikte, Sexualdelikte sowie Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. In einem Fall identifizierten die Beamten einen männlichen Täter, der mehreren Frauen an das Gesäß bzw. in den Schritt gefasst hatte.

Im Verhältnis zur hohen Besucherfrequenz beim Rosenmontagszug in Mainz 2026 bewegen sich diese Zahlen auf einem niedrigen Niveau. Dennoch warnt die Polizei vor dem Hintergrund möglicher Vorfälle vor KO-Tropfen und weist auf die Möglichkeit einer vertraulichen Spurensicherung in spezialisierten Kliniken in Mainz hin, ohne dass sofort Anzeige erstattet werden muss.

Rettungskräfte verzeichnen weniger medizinische Versorgungen

Feuerwehr und Sanitätsdienste blicken auf den größten gemeinsamen Einsatz des Jahres zurück. Über 500 ehren- und hauptamtliche Einsatzkräfte waren rund 14 Stunden lang im Einsatz. Die Zahl der medizinischen Versorgungen nahm im Vergleich zum Vorjahr ab.

Insgesamt behandelten die Einsatzkräfte 323 Menschen in den Unfallhilfsstellen, darunter 30 Minderjährige aufgrund von übermäßigem Alkoholkonsum. Zu den Vorfällen zählten neben alkoholbedingten Bewusstlosigkeiten auch chirurgische Behandlungen durch Stürze oder Scherben.

Feuerwehr löscht Brand in der Kaiserstraße

Auch die Feuerwehr Mainz war gefordert und rückte am Rosenmontag zu 9 Einsätzen aus. Um 23:50 Uhr meldete ein Bewohner in der Kaiserstraße einen verrauchten Treppenraum in einem Wohn- und Bürogebäude.

Die Einsatzkräfte stellten einen Brand vor einem Büro fest, belüfteten die Räumlichkeiten und kontrollierten das Gebäude. Verletzt wurde niemand, die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die Polizei Mainz bedankt sich bei allen feiernden Narren für einen gelungenen Rosenmontagszug in Mainz 2026.

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