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Razzia in Frankfurt und Rüsselsheim wegen versuchter Tötung

Razzia in Frankfurt, Hanau und Rüsselsheim – Spezialeinsatzkräfte fassen 33-jährigen Hauptverdächtigen wegen versuchten Mordes

Razzia in Hessen – Vier Monate nach der brutalen Tat im Offenbacher Stadtteil Bürgel haben die Ermittlungsbehörden einen entscheidenden Durchbruch erzielt. In den frühen Morgenstunden des heutigen Mittwochs, den 25. Februar 2026, vollstreckten Einsatzkräfte der Polizei unter Leitung der Staatsanwaltschaft Darmstadt mehrere Durchsuchungsbeschlüsse im gesamten Rhein-Main-Gebiet. Der Einsatz steht in direktem Zusammenhang mit dem Vorfall der Schüsse in Bürgel vom Abend des 23. Oktober 2025.

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Koordinierte Razzia in mehreren Städten

In einer groß angelegten Operation wurden zeitgleich fünf Wohnungen und zwei Geschäftsräume durchsucht. Die Schwerpunkte des Einsatzes lagen in Hanau, Frankfurt am Main, Rüsselsheim und Kelsterbach. Neben Beamten der Kriminaldirektion des Polizeipräsidiums Südosthessen waren aufgrund der potenziellen Gefährdungslage auch polizeiliche Spezialkräfte beteiligt. Die Ermittlungen richten sich gegen eine Gruppe von vier Männern im Alter zwischen 22 und 33 Jahren, denen eine Tatbeteiligung an den gefährlichen Schüsse in Bürgel vorgeworfen wird.

Festnahme wegen versuchten Mordes

Der Erfolg des Einsatzes manifestierte sich insbesondere in der Festnahme des 33-jährigen Hauptverdächtigen. Gegen ihn lag ein Haftbefehl des Amtsgerichts Darmstadt wegen des Verdachts des versuchten Mordes vor. Die Fahnder konnten den Mann an seinem Wohnort in Hanau festnehmen. Die weiteren drei Tatverdächtigen wurden für polizeiliche Maßnahmen vorläufig in Gewahrsam genommen, jedoch nach Abschluss der ersten Vernehmungen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Sicherstellung von Waffen und Beweismitteln

Bei der Razzia der Objekte stießen die Beamten auf belastendes Material. Die Bilanz der Sicherstellungen nach dem Vorfall der Schüsse in Bürgel umfasst:

  • Eine scharfe Schusswaffe

  • Zwei Schlagringe (verbotene Waffen)

  • Mehrere Mobiltelefone, die nun kriminaltechnisch ausgewertet werden

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Gezielter Angriff auf 43-jähriges Opfer

Die Ermittler gehen nach aktuellem Kenntnisstand davon aus, dass es sich bei der Tat im Oktober nicht um einen Zufall, sondern um einen gezielten Angriff handelte. Ein damals 43-jähriger Mann war durch die Schüsse in Bürgel erheblich verletzt worden. Da die beteiligten Personen offenbar in einer tiefergehenden Verbindung zueinander stehen, konzentrieren sich die weiteren Ermittlungen nun auf die genauen Hintergründe und das Motiv der Tat. Die Auswertung der sichergestellten Beweismittel soll klären, ob die gefundene Waffe die Tatwaffe vom Oktober ist.

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