Frankfurt News – Am Donnerstagabend (19.03.2026) kam es in den Grünanlagen rund um die Schützenbleiche zu einem Gewaltverbrechen. Ein 15-jähriger Jugendlicher wurde Opfer einer aggressiven Personengruppe, die ihn nicht nur körperlich angriff, sondern auch seiner Wertsachen beraubte. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und setzt bei der Aufklärung des Falls nun massiv auf die Mithilfe der Bevölkerung.
Verfolgung und Einsatz eines Schlagstocks
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen war der 15-Jährige gegen 20:45 Uhr in Begleitung einer Bekannten im Bereich der Schützenbleiche spazieren, als die Situation eskalierte. Eine etwa 15 Personen starke Gruppe begann, den Jugendlichen gezielt zu verfolgen. Als die Unbekannten ihn schließlich einholten, kam es unvermittelt zu körperlicher Gewalt bei diesem Raubüberfall an der Schützenbleiche: Ein Täter schlug dem Opfer mit einem Teleskopschlagstock massiv auf den Rücken, wodurch der Jugendliche schmerzhafte Verletzungen davontrug.
Demütigung und Flucht der Täter
Doch die Angreifer ließen nicht ab. Ein weiterer Unbekannter aus der Gruppe schubste den verletzten Jungen und forderte unter Drohungen die Herausgabe seiner Wertsachen. Als der 15-Jährige eingeschüchtert seine Geldbörse aushändigte, wurde er vom Täter zusätzlich angespuckt – eine Geste der Verachtung, die das Opfer zutiefst verstörte. Unmittelbar nach der Tat flüchtete die gesamte Gruppe in unbekannte Richtung vom Tatort. Eine sofort eingeleitete Fahndung im Nahbereich verlief bislang ohne Erfolg.
Polizei bittet Zeugen um Mithilfe
Aufgrund der Größe der Tätergruppe von rund 15 Personen hoffen die Ermittler darauf, dass Passanten oder Anwohner verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Tathergang oder zur Identität der Täter machen können. Besonders von Interesse ist, in welche Richtung die Gruppe nach dem Raubüberfall an der Schützenbleiche geflüchtet ist oder ob sie bereits im Vorfeld der Tat durch aggressives Verhalten aufgefallen war.
Sachdienliche Hinweise nimmt die zuständige Dienststelle montags bis freitags zwischen 08:00 und 16:00 Uhr unter der Rufnummer 069 / 755 – 55108 entgegen. Außerhalb dieser Zeiten können Informationen bei jeder anderen Polizeidienststelle gemeldet werden.





