Raser auf der A63 und A6 – Eine Zivilstreife der Zentralen Verkehrsdienste des Polizeipräsidiums Westpfalz hat am Sonntagnachmittag einen besonders rücksichtslosen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Der 55-jährige Fahrer eines VW geriet zunächst als Raser auf der A63 ins Visier der Beamten und setzte seine gefährliche Fahrt über die A6 fort, wobei er mehrfach die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer gefährdete.
Mit 154 km/h durch die 100er-Zone
Die Beamten wurden am Autobahndreieck Kaiserslautern auf den VW aufmerksam, als dieser die dort zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h massiv ignorierte. Das mit modernster Mess- und Videotechnik ausgestattete Zivilfahrzeug der Polizei nahm die Verfolgung auf und dokumentierte eine Geschwindigkeit von 154 km/h. Doch anstatt nach der Einmündung auf die A6 das Tempo zu drosseln, beschleunigte der Mann weiter.
Gefährliche Jagd über die A6 trotz Fahrbahnschäden
Trotz deutlicher Beschilderung, die aufgrund von Fahrbahnschäden eine Höchstgeschwindigkeit von lediglich 80 km/h vorschreibt, „rauschte“ der Fahrer mit 157 km/h durch den beschränkten Bereich. Damit überschritt er das erlaubte Limit um fast das Doppelte.
Zusätzlich zu den Geschwindigkeitsverstößen dokumentierte die Videostreife ein gefährliches Abstandsvergehen:
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Ort: In Höhe Kaiserslautern-West.
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Geschwindigkeit: 138 km/h.
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Sicherheitsabstand: Statt der erforderlichen 69 Meter betrug der Abstand zum Vordermann lediglich 22,25 Meter.
Zum Abschluss seiner riskanten Fahrt überschritt der 55-Jährige erneut ein geltendes Tempolimit von 130 km/h. Die Polizisten massen hier Spitzenwerte von 188 km/h, bevor sie den Wagen schließlich stoppen konnten.
Konsequenzen für den Raser auf der A63
Die Quittung für diese Serie von Verkehrsverstößen fällt drastisch aus. Den Fahrer erwartet nun ein Bußgeldverfahren, das aufgrund der Schwere und der Häufung der Delikte im hohen vierstelligen Bereich liegen dürfte. Zudem muss der Mann seinen Führerschein für mindestens zwei Monate abgeben.
Die Polizei Westpfalz betont in diesem Zusammenhang erneut, dass überhöhte Geschwindigkeit und mangelnder Sicherheitsabstand weiterhin zu den Hauptursachen für schwere Unfälle auf den Autobahnen rund um Kaiserslautern gehören.









