Das Schülerticket der Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) wird im Jahr 2026 nicht teurer. Wie die Stadt Mainz, die Mainzer Stadtwerke (MSW) und die MVG gemeinsam bekannt gaben, konnte eine Lösung gefunden werden, um den monatlichen Preis von 31 Euro bis zum Jahresende stabil zu halten.
Ein klares Signal für Familien
Angesichts der allgemein angespannten Finanzlage war diese Entscheidung keineswegs selbstverständlich. Dennoch priorisierten Oberbürgermeister Nino Haase, Verkehrsdezernentin Janina Steinkrüger und die Vorstände der Stadtwerke sowie der MVG die Entlastung junger Menschen.
Oberbürgermeister Nino Haase dankte den Beteiligten für die schnelle Kooperation: „Damit haben Schülerinnen, Schüler und ihre Familien auch über die Sommerferien hinaus Planungssicherheit beim täglichen Weg zur Schule.“
Bedeutung über den Schulweg hinaus
Das Schülerticket ist in Mainz mehr als nur eine Fahrkarte für den Unterricht. Verkehrsdezernentin Janina Steinkrüger betont, dass Mobilität ein zentraler Baustein für die Teilhabe und Selbstständigkeit von Kindern und Jugendlichen ist. Während das Landesschulgesetz die Kostenübernahme für Schulwege über vier Kilometer ohnehin regelt, bietet das vergünstigte 31-Euro-Ticket eine sozial ausgewogene Lösung für alle Schüler im Stadtgebiet, unabhängig von der Entfernung zur Schule.
Wie geht es ab 2027 mit dem Schülerticket in Mainz weiter?
Trotz der aktuellen Erfolgsmeldung bleibt ein Wermutstropfen: Die Finanzierung für die Zeit ab dem 1. Januar 2027 ist derzeit noch ungeklärt. Für eine langfristige Sicherung des günstigen Preises sehen Stadt und MVG das Land Rheinland-Pfalz in der Pflicht. Um eine Hängepartie wie in der Vergangenheit zu vermeiden, sollen bereits zu Beginn dieses Sommers weitere Verhandlungen auf allen Ebenen geführt werden.
Ziel ist es, eine dauerhaft tragfähige Lösung zu entwickeln, die den ÖPNV für junge Mainzerinnen und Mainzer auch in Zukunft attraktiv und bezahlbar hält.





