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Aktuelle Kriminalstatistik für Rheinland-Pfalz

Die Kriminalität in Rheinland-Pfalz ist deutlich rückläufig. Mit einem Minus von über sechs Prozent bei den Gesamtstraftaten erreicht das Land einen historischen Tiefstand der Delikte.

Innenminister Michael Ebling und LKA-Präsident Mario Germano haben in Mainz die polizeiliche Kriminalstatistik für 2025 präsentiert und eine durchweg positive Bilanz für das vergangene Jahr gezogen. Insgesamt registrierten die Behörden im Jahr 2025 genau 224.126 Straftaten – das sind 15.262 Fälle weniger als noch im Jahr zuvor. Dies entspricht einem signifikanten Rückgang von 6,4 Prozent.

Polizeiliche Kriminalstatistik: Historischer Tiefstand

  • Gesamtzahl der Straftaten: 224.126 Fälle (Rückgang um 6,4 % bzw. 15.262 Fälle im Vergleich zu 2024).
  • Straftaten ohne ausländerrechtliche Verstöße: 216.383 Fälle (Rückgang um 5,3 % bzw. 12.069 Fälle).

  • Aufklärungsquote: 64,8 % (leicht gestiegen gegenüber 64,3 % im Vorjahr).

  • Häufigkeitszahl (Fälle pro 100.000 Einwohner): 5.427 (Vorjahr: 5.803) – der niedrigste Wert seit fast 40 Jahren (ausgenommen das Pandemiejahr 2021).

Spezifische Deliktsgruppen

  • Diebstahlsdelikte: 59.508 Fälle (Rückgang um 3,1 %).

  • Rohheitsdelikte & Straftaten gegen die persönliche Freiheit: 47.052 Fälle (Rückgang um 0,4 %).

    • Davon Körperverletzungen: 28.911 Fälle (minus 749 Fälle).

  • Häusliche Gewalt: 13.504 Fälle (erneuter Anstieg).

  • Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung: 6.177 Fälle (Rückgang um 0,9 %).

  • Wohnungseinbruchdiebstahl: 2.936 Fälle (Anstieg um 310 Fälle; dennoch nur halb so viele wie vor 10 Jahren).

  • Geldautomatensprengungen: 12 Fälle (deutlicher Rückgang von 23 Taten im Jahr 2024).